Grevenbroich: Austausch zum Strukturwandel

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – „Wir kön­nen im Strukturwandel nur Erfolg haben, wenn Land und Bund die Herausforderungen, vor der unsere Region steht, aner­ken­nen und gemein­sam mit den betrof­fe­nen Städten handeln. 

Deshalb ist der Austausch zwi­schen den Akteuren auf den ver­schie­de­nen Ebenen enorm wich­tig“, betont Bürgermeister Klaus Krützen. „Mich hat sehr gefreut, dass Marc Herter MdL, der als stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender der SPD-​Landtagsfraktion auch den Themenbereich Wirtschaft ver­ant­wor­tet, sich die Zeit genom­men hat, um sich vor Ort bei uns in Grevenbroich zu informieren.“

Insbesondere der gleich­blei­bend hohe Bedarf an zusätz­li­chen Industrie- und Gewerbeflächen für Unternehmensansiedlungen und –erwei­te­run­gen stand dabei im Mittelpunkt. Deutlich wurde auch, dass dabei nicht ein­sei­tig auf die Flächen der Kraftwerke gesetzt wer­den kann. Auch die bis­lang zur Verfügung ste­hen­den Instrumente für Flächenaktivierung und –ent­wick­lung müs­sen über­dacht wer­den. Krützen betonte auch die Notwendigkeit infra­struk­tu­rel­ler Entwicklung und führte bei­spiel­haft eine ver­bes­serte Bahnanbindung nach Düsseldorf als zwin­gend zu rea­li­sie­ren­des Projekt ins Feld. Einigkeit bestand zwi­schen Krützen und Herter auch darin, dass die Organisation des Strukturwandels in der Region auf inter­kom­mu­na­ler Ebene pro­fes­sio­na­li­siert wer­den muss.

Krützen betonte auch: „Die stän­dige Diskussion um den Ausstieg aus der Braunkohle ist völ­lig unnö­tig und für die Strukturen vor Ort ver­hee­rend. So wird Unsicherheit geschürt, nicht nur bei der Belegschaft von RWE, son­dern auch bei vie­len ande­ren Betrieben, die von einer ratio­nal gelei­te­ten Energiepolitik abhän­gen. Ein vor­zei­ti­ger, ver­früh­ter Ausstieg aus der Braunkohle, nur, weil es gesell­schaft­lich en vogue erscheint, wäre eine Katastrophe für die Region, weil wir Zeit brau­chen, um den anste­hen­den Wandel zu organisieren.“

Bei mei­nen Besuchen im Rheinischen Revier habe ich mich mit enga­gier­ten Bürgermeistern getrof­fen, die sehr kon­krete Vorstellungen für den Strukturwandel in der Region haben“, so Herter nach dem Gespräch mit Bürgermeister Klaus Krützen. „Der Bergbau hat die Region über Jahrzehnte stark gemacht – jetzt geht es darum, diese Stärke für den Strukturwandel zu nut­zen. Ich freue mich, den Austausch mit Bürgermeister Krützen fortzusetzen.“

Bürgermeister Klaus Krützen und Marc Herter MdL am Kraftwerk Neurath. Foto: Stadt
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