Meerbusch: Pferd aus Swimmingpool geret­tet

Meerbusch‐​Nierst – Am Samstagabend, den 01.09.2018, gegen halb sie­ben erreichte die Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf, dass sich im Swimmingpool eines pri­va­ten Gartens in Nierst ein Pferd befin­den soll.

Zunächst wur­den die Löschzüge aus Nierst, Lank sowie die Drehleiter der haupt­amt­li­chen Wache in Osterath zur Einsatzstelle ent­sandt. Vor Ort bewahr­hei­tete sich die Meldung, so dass durch die erst­ein­tref­fen­den Kräfte umge­hend ein Tierarzt, die Feuerwehr Neuss mit einem spe­zi­el­len Bergegeschirr für Großtiere sowie ein Kran des Technischen Hilfswerks nach­ge­for­dert wur­den, da ein Herausheben des Pferdes mit­tels der Drehleiter der Feuerwehr Meerbusch nicht mög­lich war – diese konnte nicht nah genug an den Swimmingpool her­an­fah­ren.

Da ein benach­bar­ter Landwirt jedoch umge­hend einen Telelader zur Rettung des Tieres bereit­stellte, konnte auf einen Einsatz des Krans schluss­end­lich ver­zich­tet wer­den. Das Tier wurde zunächst durch die Feuerwehrkameraden durch gutes Zureden und den Tierarzt durch Medikamenteneinsatz im Pool beru­higt, um eine Gefährdung durch Panikreaktion durch und für das Pferd aus­zu­schlie­ßen. Nachdem das Bergegeschirr ange­legt wer­den konnte, dau­erte es nur wenige Minuten bis das Pferd wie­der im Trockenen stand. Nach einer ein­ge­hen­den Untersuchung durch den Tierarzt konnte das Pferd wie­der an seine Besitzer über­ge­ben wer­den.

Wie sich das Geschehen abspielte, dass das Pferd aus sei­ner Koppel aus­bre­chen und in den Garten gelan­gen konnte, ist nicht bekannt. Für die Rund 20 Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Herbert Derks war der Einsatz nach etwa 90 Minuten been­det. Fotos(2): Ffw Meerbusch

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