Meerbusch: Alles rich­tig gemacht! – Obacht bei Haustürgeschäften

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Donnerstag (30.08.) mel­dete sich, gegen 12:45 Uhr, ein Anrufer aus Büderich bei der Polizei. Er schil­derte einen Sachverhalt, der ihm ver­däch­tig vorkam. 

Ein Unbekannter hatte ihn ange­ru­fen und behaup­tet, er habe ihm vor 20 Jahren einen Perserteppich ver­kauft und wolle ihm nun ein neues Angebot machen. Tatsächlich hatte der 78-​Jährige gar kei­nen Teppich gekauft und rech­nete nun damit, von mög­li­chen Trickbetrügern kon­tak­tiert wor­den zu sein.

Während der Senior noch mit der Polizei tele­fo­nierte, schellte es an sei­ner Tür. Ein schlan­ker Mann, etwa 50 bis 55 Jahre alt, mit grau­me­lier­tem dunk­len Haar und einem Schnauzbart stellte sich als Teppichhändler vor und erbat Einlass. Doch dazu kam es nicht.

Der bereits miss­traui­sche Senior ver­traute lie­ber dem Polizisten, der ihm drin­gend davon abriet, den Unbekannten in die Wohnung zu las­sen. Der Fremde ver­ließ dar­auf­hin umge­hend die Anschrift.

Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften. Zwar gilt in der Regel ein Widerrufsrecht, aller­dings wird es nahezu unmög­lich das Widerrufsrecht durch­zu­set­zen, wenn kein Kaufvertrag vor­liegt. Die Erfahrung zeigt, dass oft min­der­wer­tige Ware oder schlechte Dienstleistungen (Teppich- oder Dachrinnenreinigung sowie Pflaster- oder Teerarbeiten) zu stark über­höh­ten Preisen ange­bo­ten werden.

Tipps: Holen Sie, bevor Sie auf ein Angebot ein­ge­hen, meh­rere Kostenvoranschläge von bekann­ten Firmen ein. Auskünfte zu Anbietern kön­nen die Handwerkskammern, Innungen und die Verbraucherschutzzentrale geben.

Im kon­kre­ten Fall, ver­ge­wis­sern Sie sich stets, wer vor der Tür steht, zum Beispiel durch einen Spion, bevor Sie Einlass gewäh­ren. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem spä­te­ren Zeitpunkt, wenn eine Vertrauensperson anwe­send ist.

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