Kreistiefbauamt: „Brücken im Rhein Kreis Neuss sind sicher“

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua teilt das Kreistiefbauamt mit, dass die Brücken im Zuständigkeitsbereich des Kreises sicher sind. 

Es gibt kei­nen Grund zur Beanstandung bei den rund 50 Brücken des Rhein-​Kreises Neuss“, berich­tet Dezernent Karsten Mankowsky. „Das glei­che gilt für die 65 Brücken der Gemeinden Rommerskirchen und Jüchen, für die unser Tiefbauamt mit zustän­dig ist.“ Sonderkontrollen sind nicht nötig, denn schon jetzt fin­den die Kontrollen nach einem eng­ma­schi­gen Plan statt.

So sind die Bauingenieure Christoph Kurth und Wolfgang Schneider fast täg­lich im Kreis unter­wegs, um zu prü­fen, wie stand­fest, ver­kehrs­si­cher und dau­er­haft die Bauwerke sind. Die bei­den Kreismitarbeiter sind zer­ti­fi­zierte Ingenieure der Bauwerksprüfung und füh­ren alle sechs Jahre eine umfas­sende Hauptprüfung an den Brücken durch. Dabei unter­su­chen sie die Brücken nach den ent­spre­chen­den DIN-​Vorgaben mit spe­zi­el­len Geräten und doku­men­tie­ren ihre Ergebnisse.

Wenn sie Schäden fest­stel­len, sind die bei­den Ingenieure auch für die fach­ge­rechte Instandsetzung bis hin zur Planung von Ersatzbauwerken zustän­dig. „Zuletzt haben wir zum Beispiel die vier Fahrbahnübergänge an der K18-​Brücke in Dormagen aus­tau­schen las­sen“, sagen Christoph Kurth und Wolfgang Schneider. Immer drei Jahre nach der Hauptprüfung füh­ren sie die ein­fa­che Prüfung durch. Außerdem wer­den die Bauwerke im Rahmen der Streckenkontrolle mehr­mals jähr­lich besich­tigt und beobachtet.

Kreistiefbauamtsleiter Arnd Ludwig weist dar­auf hin, wie wich­tig eine hoch­wer­tige Prüfung und fach­ge­rechte Instandsetzung sind. „Durch diese umfang­rei­chen Maßnahmen kön­nen wir auch in Zukunft sichere Verkehrswege in unse­rem Zuständigkeitsbereich gewähr­leis­ten“, ver­si­chert Ludwig.

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