50 Jahre Straßenmeisterei Grevenbroich „Tag der offe­nen Tür“

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Anlässlich Ihres 50-​jährigen Bestehens lädt die Straßen.NRW-Straßenmeisterei Grevenbroich (An der Untermühle 35, 41516 Grevenbroich/​Wevelinghoven) am Sonntag, den 16.09.2018, von 11 bis 17 Uhr, zu einem Tag der offe­nen Tür ein.

Werfen Sie einen Blick hin­ter die Kulissen einer Straßenmeisterei. Bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und Kaltgetränken erwar­ten Sie span­nende Präsentationen, wie Besichtigungen von Fahrzeugen und Geräten, Fotoausstellung, Hüpfburg und vie­les mehr. Die Straßenmeisterei Grevenbroich ist für die Unterhaltung von 49 Kilometer Bundesstraßen, 136 Kilometer Landesstraßen und 41 Kilometer Radwege im Rhein-​Kreis Neuss, den Städten Grevenbroich, Jüchen, Dormagen, Rommerskirchen und in Teilbereichen der Städte Mönchengladbach und Neuss zuständig.

Zu den Hauptaufgaben der 15 Beschäftigten gehö­ren die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dazu gehö­ren der Winterdienst, Gehölz- und Baumpflegearbeiten, Grasschnitt, Reinigung und Instandsetzung der Straßen und Nebenanlagen sowie die Beseitigung von Unfallschäden. 

Anfahrtsskizze (pdf)

Wie alles begann……..

Im Jahre 1959 star­tete man mit einem Betriebshof an der Unterstraße in Wevelinghoven. Besetzt war der Betriebshof mit 36 Mitarbeitern, davon waren 24 Straßenwärter, 1 LKW-​Fahrer, 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Maler, 1 Schreiner und ein Platzwart. In drei Bezirken wur­den 280 Kilometer Straße betreut.

Für jeden Bezirk waren acht Straßenwärter zustän­dig. Die Fahrzeugausstattung war zu dama­li­ger Zeit noch recht über­sicht­lich, es gab einen LKW, zwei Unimogs, einen gro­ßen Mannschaftstransportwagen und drei Gogomobile für die Streckenwarte. Die Ladeflächen der Unimogs dien­ten Sommer wie Winter für den Mannschaftstransport. Selbst der Winterdienst wurde damals noch manu­ell ver­rich­tet. Das Salz wurde per Hand mit dem Splitt ver­mischt, anschlie­ßend auf die Fahrzeuge gela­den und wäh­rend der Fahrt in den Streuer geschaufelt.

Die Verwaltung des Betriebshof war in einer Baracke an der alten B1 (A46) nahe der „Gaststätte Vierwinden“ unter­ge­bracht. Dort waren 6 Mitarbeiter mit der Organisation des Betriebshofes beschäf­tigt. Auch der Leiter des Betriebshofes hatte dort sein Büro. Täglich musste er zum Depot fah­ren um die Einsatzpläne zu besprechen.

1968 wurde die heu­tige SM Grevenbroich eröff­net. Nun waren end­lich Verwaltung und Betriebshof in einem Gebäudekomplex ver­eint. Damals noch zum Landschaftsverband Rheinland gehö­rend, kam die SM Grevenbroich im Jahre 2001 zum Landesbetrieb Straßenbau NRW. Nach wei­te­ren inter­nen Umorganisationen gehört die SM Grevenbroich nun als Stützpunkt zum Mastermeistereibezirk Meerbusch. Für den Bürger, die Kommunen und die Mitarbeiter hat sich indes nichts geän­dert, hier gilt immer noch die tra­di­tio­nelle Bezeichnung „Straßenmeisterei Grevenbroich“.

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