Meerbusch: Schlange im Latumer See – Aktueller Stand der Dinge – Nachtrag 18 Uhr

Meerbusch Lank-Latum – Erkenntnisse über das weitere Vorgehen der Stadtverwaltung soll ein Arbeitsgespräch mit der Bürgermeisterin am späten Nachmittag erbringen. Heute (Montag, den 27.08.2018) wird sich am See definitiv nichts tun. Der See bleibt noch für Passanten gesperrt.

Vorrangiges Ziel ist es nach wie vor, das Tier möglichst bald und möglichst lebend aus dem See zu entfernen. Das ist - wie auch die vom Ordnungsamt konsultierten Fachleute bestätigen - ein äußerst schwieriges und möglicherweise auch langwieriges Unterfangen.

Ob es erfolgversprechend ist, die Schlange mit einem Köder in einer Reuse zu fangen, ist offen. Hierfür wäre eine Spezialreuse nötig, derzeit wird recherchiert, wo und wann sie beschafft werden kann.

Die Schlange gilt als überaus scheu und reagiert unmittelbar auf jede Bewegung im Wasser oder in Ufernähe. Ob und wie sie auf eigenen Köder reagiert, ist ungewiss.

Die schlechte Zugänglichkeit der meisten Uferzonen - es handelt sich um einen ehemaligen Baggersee - erschwert die Sache zusätzlich.

Die Schlange im See. Foto: Stadt

Nachtrag 18 Uhr, 27.08.2018

Die Stadtverwaltung wird auch am morgigen Dienstag wie eben bereits angedeutet keine "Ad hoc"-Aktion am See starten. Statt dessen werden wir nochmals Experteneinschätzungen einholen, welche Fangmethode wirklich zielführend und sinnvoll ist. Dazu liegen uns derzeit lediglich unterschiedlichste, mehr oder minder kompetente Hinweise von außen vor.

Zudem erhoffen wir uns von Seiten der Fachleute verbindliche Aussagen darüber, ob es - wie von uns beabsichtigt - realistisch ist, die Sperrung der Seeanlage aufzuheben und die Sperren durch Hinweistafeln (Bitte bleiben Sie auf den Wegen! Meiden Sie die Uferzonen! Leinen Sie Ihren Hund an .... etc.) zu ersetzen.

(752 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)
INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE