Meerbusch: Schlange im Latumer See – Aktueller Stand der Dinge – Nachtrag 18 Uhr

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch Lank-​Latum – Erkenntnisse über das wei­tere Vorgehen der Stadtverwaltung soll ein Arbeitsgespräch mit der Bürgermeisterin am spä­ten Nachmittag erbrin­gen. Heute (Montag, den 27.08.2018) wird sich am See defi­ni­tiv nichts tun. Der See bleibt noch für Passanten gesperrt.

Vorrangiges Ziel ist es nach wie vor, das Tier mög­lichst bald und mög­lichst lebend aus dem See zu ent­fer­nen. Das ist – wie auch die vom Ordnungsamt kon­sul­tier­ten Fachleute bestä­ti­gen – ein äußerst schwie­ri­ges und mög­li­cher­weise auch lang­wie­ri­ges Unterfangen.

Ob es erfolg­ver­spre­chend ist, die Schlange mit einem Köder in einer Reuse zu fan­gen, ist offen. Hierfür wäre eine Spezialreuse nötig, der­zeit wird recher­chiert, wo und wann sie beschafft wer­den kann.

Die Schlange gilt als über­aus scheu und reagiert unmit­tel­bar auf jede Bewegung im Wasser oder in Ufernähe. Ob und wie sie auf eige­nen Köder reagiert, ist ungewiss.

Die schlechte Zugänglichkeit der meis­ten Uferzonen – es han­delt sich um einen ehe­ma­li­gen Baggersee – erschwert die Sache zusätzlich.

Die Schlange im See. Foto: Stadt

Nachtrag 18 Uhr, 27.08.2018

Die Stadtverwaltung wird auch am mor­gi­gen Dienstag wie eben bereits ange­deu­tet keine „Ad hoc”-Aktion am See star­ten. Statt des­sen wer­den wir noch­mals Experteneinschätzungen ein­ho­len, wel­che Fangmethode wirk­lich ziel­füh­rend und sinn­voll ist. Dazu lie­gen uns der­zeit ledig­lich unter­schied­lichste, mehr oder min­der kom­pe­tente Hinweise von außen vor.

Zudem erhof­fen wir uns von Seiten der Fachleute ver­bind­li­che Aussagen dar­über, ob es – wie von uns beab­sich­tigt – rea­lis­tisch ist, die Sperrung der Seeanlage auf­zu­he­ben und die Sperren durch Hinweistafeln (Bitte blei­ben Sie auf den Wegen! Meiden Sie die Uferzonen! Leinen Sie Ihren Hund an .... etc.) zu ersetzen.

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