Meerbusch: ver­las­se­nes Lagerfeuer – Feuerwehr muss Treibholz löschen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich – Um 1:28 Uhr ging heute Nacht eine Brandmeldung in der Nähe des Büdericher Modellflugplatzes bei der Feuerwehr ein. Im Uferbereich hin­ter dem Deich Nahe des Apelter Wegs brannte ein 50m³ gro­ßer Haufen Treibgut aus Holz und Vegetationsresten.

Auf Grund der abge­le­ge­nen Lage der Einsatzstelle und der schwie­ri­gen Zugänglichkeit konnte das Löschwasser nicht aus Hydranten genom­men wer­den, son­dern musste im soge­nann­ten Pendelverkehr mit meh­re­ren Löschfahrzeugen an den Brandherd her­an­ge­führt wer­den. Neben dem Löschzug Büderich war auch ein 4.000 Liter fas­sen­des Tanklöschfahrzeug aus Lank im Einsatz eingebunden.

Nach gut zwei Stunden und rund 20.000 Litern Löschwasser war der Brand gelöscht und die 20 Einsatzkräfte konn­ten den Einsatz been­den. Ursächlich für den Brand war ein nahe­ge­le­ge­nes Lagerfeuer, das bei Eintreffen der Feuerwehr noch glimmte aber ver­las­sen war.

Aus die­sem Grund möchte die Feuerwehr noch­mals dar­auf hin­wei­sen, dass das kom­plette Rheinufergelände auf dem Gebiet der Stadt Meerbusch als Landschaftsschutz- bzw. Naturschutzgebiet aus­ge­wie­sen ist. Nach den Festsetzungen des Landschaftsplanes III des Rhein-​Kreises Neuss ist es inner­halb die­ser Gebiete u.a. ver­bo­ten, Zelte auf- oder abzu­stel­len, zu lagern, zu zel­ten oder Feuer zu machen. Dies auch ganz unab­hän­gig von der ohne­hin noch bestehen­den erhöh­ten Brandgefahr auf Grund der hohen Temperaturen in den letz­ten Wochen.

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