Rhein-​Kreis Neuss: SPD-​Kreisvorsitzender arbei­tet im Gesprächskreis zum Strukturwandel der Bundes-​SPD mit

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Rhein-​Kreis Neuss – Unter der Leitung von SPD-​Vorsitzenden Andrea Nahles arbei­tet die Bundes-​SPD an Vorschlägen zum Strukturwandel, um die Zeit nach der Braunkohleverstromung posi­tiv zu gestal­ten.

SPD-​Kreisvorsitzender Daniel Rinkert wurde nun in die Arbeit der SPD-​Gruppe beru­fen. Die ein­be­ru­fene Arbeitsgruppe soll die von der Bundesregierung ein­ge­setzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ beglei­ten. Die Kommission soll bis zum Ende des Jahres einen Plan zum Klimaschutz und zum Strukturwandel in den Braunkohleregionen erar­bei­ten.

Ich freue mich auf die Aufgabe“, sagt Rinkert. „Denn es geht darum, die Interessen einer indus­tri­ell gepräg­ten Region zu ver­tre­ten.“ Die Kreis-​SPD hatte vor eini­gen Wochen ein Positionspapier vor­ge­stellt, in dem sie vor einer zu schnel­len Debatte über den Ausstieg aus der Braunkohle warnte und jähr­li­che Strukturhilfen von 1 Mrd. Euro for­derte. „Uns geht es darum, den Strukturwandel posi­tiv zu gestal­ten“, sagt Rinkert, der dar­auf hin­weist, dass Nordrhein-​Westfalen einen „kla­ren Plan für den Braunkohlenausstieg“ habe. Wichtig sei, dass die Region in Zukunft wohlstands- und wett­be­werbs­fä­hig bleibe, die Aluminium- und Chemieindustrie brau­che Verlässlichkeit.

Wir wol­len ein star­ker Industriestandort blei­ben“, sagt Daniel Rinkert, der die Positionen des Rhein-​Kreises Neuss in den Gesprächskreis der Bundes-​SPD ein­brin­gen will. Dazu gehöre auch die Forderung nach zusätz­li­chen Flächen für Gewerbe- und Industrieansiedlungen, die für den Strukturwandel drin­gend benö­tigt wür­den. Die SPD im Rhein-​Kreis hatte bereits deut­lich gemacht, dass sie unter ande­rem ein Konzept für die rund 300 Hektar große, soge­nannte „lan­des­be­deu­tende Fläche“ bei Neurath for­dere. „Dort und am Kraftwerksstandort Frimmersdorf kön­nen ein­mal wert­volle indus­tri­elle Arbeitsplätze geschaf­fen wer­den“, sagt Rinkert.

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