Korschenbroich: Beim Baden in unbe­wach­ten Gewässern dro­hen Gefahren und mit­un­ter auch Strafen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Korschenbroich-​Kleinenbroich (ots) – Am Montag (6.8.) bemerkte eine Streife der Polizei eine Gruppe Männer auf dem Gelände eines Baggersees „Im Hasseldamm” in Korschenbroich-Kleinenbroich. 

Die Gruppe hatte sich offen­bar unbe­rech­tigt Zugang zum umzäun­ten Gelände ver­schafft, um im See zu Schwimmen. Hierbei bedach­ten sie offen­bar nicht die mög­li­chen Gefahren, die das Baden an unbe­auf­sich­tig­ten und teils unge­eig­ne­ten Gewässern birgt.

Besonders belas­tend für Herz- und Kreislauf kön­nen die unter­schied­li­chen Temperaturen, nahe der Oberfläche im Uferbereich und in tie­fe­ren Wasserregionen, sein. Es kann zu Krämpfen und sogar zum Kälteschock oder Herzversagen kom­men. Insbesondere an Baggerseen, die nicht zum Baden auf­ge­schüt­tet wur­den, gibt es oft steil abfal­lende Abbruchkanten. Die plötz­li­che Wassertiefe und der ein­her­ge­hende Temperaturunterschied kön­nen schnell unter­schätzt werden.

Zudem besteht eine Gefahr durch insta­bile Abbruchkanten, die im schlimms­ten Fall Menschen unter sich begra­ben kön­nen. Mitunter besteht Verletzungs- oder sogar Lebensgefahr durch Abbaumaschinen, die sich unter­halb der Wasseroberfläche befin­den, selbst wenn diese nicht in Betrieb sind.

Den neun Männern (15 bis 37 Jahre alt) in Kleinenbroich ist glück­li­cher­weise nichts zuge­sto­ßen. Jedoch erwar­tet die Mönchengladbacher ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch. Das Betreten des Betriebsgeländes ist verboten.

Der Gesetzgeber sieht hier eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Werden Absperrungen oder Zäune beschä­digt oder zer­stört, ist dar­über hin­aus der Tatbestand der Sachbeschädigung erfül

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