Rhein-​Kreis Neuss: Bildungs- und Teilhabepaket: Familien erhal­ten Zuschuss zum Schulbedarf

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Wenn das neue Schuljahr beginnt, müs­sen Eltern wie­der in die Schulausstattung ihres Kindes inves­tie­ren. Wer Arbeitslosengeld II bezieht, bekommt dafür auto­ma­tisch finan­zi­elle Unterstützung. 

Beantragt wer­den muss die Unterstützung von Eltern, die Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Das Sozialamt des Rhein-​Kreis Neuss weist dar­auf hin, dass Anspruchsberechtigte recht­zei­tig einen Antrag auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) stel­len soll­ten. Die Unterstützung beim Schulbedarf gibt es für Schüler bis zum 25. Lebensjahr. Zu Beginn des ers­ten Schulhalbjahres beträgt der Zuschuss 70 Euro – Anfang des zwei­ten Schulhalbjahres gibt es noch­mals 30 Euro.

Auch das Mittagessen in der Kindertagesstätte, bei der Kindertagespflege oder in der Offenen Ganztagsschule kann bereits jetzt für das Schuljahr 2018/​2019 neu bean­tragt wer­den. Insbesondere bei Kindergartenanfängern, Schulneulingen, Fünftklässlern ist für den Wechsel ein neuer Antrag zu stellen.

Während des lau­fen­den Schuljahres kön­nen außer­dem Klassenfahrten und Ausflüge mit Schule oder Kindergarten finan­zi­ell geför­dert wer­den. Darüber hin­aus wer­den auf Antrag Zuschüsse aus dem BuT zum Schokoticket, zur Nachhilfe und zu Beiträgen für Vereins‑, Kultur- oder Ferienangebote gewährt.

Antragsvordrucke und Informationen zum BuT gibt es bei den ört­li­chen Sozialämtern und beim Jobcenter Rhein-​Kreis Neuss. Die Anträge sind außer­dem im Internet unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de unter „Formulare A‑Z“ zu fin­den. Online-​Informationen zu den BuT-​Leistungen fin­den sich unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​b​i​l​d​u​n​g​s​p​a​ket.

In den Schulen ste­hen Schulsozialarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung: Sie hel­fen zudem beim Stellen des Antrags. Fragen rund um das Thema beant­wor­tet tele­fo­nisch auch Heike Stump vom Kreissozialamt: Rufnummer 02181/​6015032.

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