Wälder dür­fen nur noch auf fes­ten Wegen betre­ten werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Bereits in der ver­gan­ge­nen Woche hat das Regionalforstamt Niederrhein in Erwägung gezo­gen das Betretungsrecht im Wald einzuschränken.

Da auch bis Mitte August nicht mit nen­nens­wer­ten Niederschlägen zu rech­nen ist, wird nun mit­tels ord­nungs­be­hörd­li­cher Verordnung das Betretungsrecht im Wald auf feste Wege beschränkt. Die ord­nungs­be­hörd­li­che Verordnung erfolgt als Vorsorgemaßnahme zur Vermeidung von Waldbränden.

Das Verbot die Wege zu ver­las­sen ist bis zum 31.08.2018 gül­tig. Eine Verlängerung oder eine Ausweitung ist bei Zuspitzung der Lage mög­lich. Sollte sich die Situation vor­zei­tig durch eine Änderung der Witterungslage ent­span­nen, kann das Verbot sei­tens des Regionalforstamtes auch vor Ablauf der Geltungsdauer auf­ge­ho­ben werden.

Die gene­relle Sperrung der Wälder wird im Moment noch nicht in Erwägung gezo­gen. Denn durch die vie­len Waldbesucherinnen und Waldbesucher wer­den die meis­ten Brände ent­deckt” sagt Otto Pöll, Leiter des Regionalforstamtes. Ausgestattet mit Mobiltelefonen haben Waldbesucher die Chance aktiv bei der Waldbrandbekämpfung zu hel­fen, wenn sie Waldbrände über die 112 melden.

Quelle: Wald und Holz NRW Regionalforstamt Niederrhein

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