Kaarst: Pflanzen im Stadtgebiet vor dem Vertrocknen bewahren

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Viele besorgte Bürger fra­gen bei der Verwaltung und bei der Freiwilligen Feuerwehr nach, was getan wird, um die Pflanzen im Stadtgebiet vor dem Vertrocknen zu bewah­ren. Und es steht fest: es wird viel getan.

Das Gießen von öffent­li­chen Grünflächen gehört im Sommer zum „Standardprogramm“ des städ­ti­schen Bauhofs. Das anhal­tende Hochdruckgebiet mit Temperaturen deut­lich über der 30 Grad Marke ver­ur­sacht eine extreme Wettersituation, die auch den Bauhof an die Grenzen der Bewässerungsmöglichkeiten führt.

Daher ist auch eine Firma beauf­tragt wor­den, um gerade die Neuanpflanzungen im Stadtgebiet zu wäs­sern, denn die Jungpflanzen sind bei der Trockenheit beson­ders gefähr­det. Und mit zusätz­li­chen Wassertanks der Feuerwehr (soge­nannte IBC mit jeweils 1.000 Liter Fassungsvermögen) wird die gleich­zei­tige Bewässerung durch die Mitarbeiter der Stadt noch­mal ausgeweitet.

Und an meh­re­ren Stellen im Stadtgebiet küm­mern sich die Kaarster selbst um „ihre“ Grünflächen und bewäs­sern öffent­li­che Flächen in der eige­nen Nachbarschaft. Bäume, Beete und Sträucher sind dank­bar für das kühle Nass aus Gießkanne und Gartenschlauch.

Auch wenn ins­be­son­dere Rasenflächen sich bei wie­der ein­set­zen­dem Regen rela­tiv schnell rege­ne­rie­ren, freut sich Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus: „Es ist schön zu sehen, dass Nachbarschaftshilfe an vie­len Stellen in Kaarst auch öffent­li­che Flächen ein­schließt. Ich danke allen, die sich hier zum Wohl und Erhalt unse­rer Grünflächen engagieren.“

Und die Feuerwehr? Die hat aktu­ell auf Facebook anschau­lich beschrie­ben, warum sie – anders als Berufsfeuerwehren mit ent­spre­chen­dem Bereitschaftspersonal – nicht mit „der Gießkanne“ unter­wegs sein kann. Denn durch das Wetter besteht eine stark erhöhte Gefahr von Wald- oder Feldbränden. Hinzu kom­men aktu­ell viele zeit- und arbeits­in­ten­sive Einsätze wie in Büttgen oder in Vorst.

Das ver­langt den Ehrenamtlern schon jetzt viel ab. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus: „In einer Zeit, in der andere im Urlaub sind oder in ande­rer Form Abkühlung und Erholung suchen, ist das keine Selbstverständlichkeit. Ich bin stolz und dank­bar, was unsere Florianer hier leisten.

Um Brände durch Unachtsamkeit zu ver­mei­den, bit­tet die Stadt, kein offe­nes Feuer im Wald, in Waldnähe oder am Feldrand zu ent­zün­den, Zigarettenreste nicht weg­zu­wer­fen und keine Glasabfälle lie­gen zu las­sen, da diese als Brennglas wir­ken können.

  • Was viel­leicht nicht jeder weiß: Im Wald darf in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober nicht geraucht werden.
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