Dormagen: Telefonbetrüger schei­tern an miss­traui­schen Anschlussinhabern

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen/​Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Nachdem die Polizei von viel­fa­chen Betrugsversuchen durch „fal­sche Polizeibeamte”, „fal­sche Wasserwerker”, „Enkeltrickbetrüger” und Co. berich­tete, waren Täter mit einer ähn­li­chen Masche am Montag (23.07.) in Dormagen aktiv – jedoch nicht erfolgreich.

Unter dem Vorwand, Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung zu sein, ver­suchte eine Anruferin am Montagvormittag (23.07.) sich offen­sicht­lich das Vertrauen von Versicherten und Rentnern zu erschlei­chen. Sie kün­digte für den nächs­ten Tag (24.07.) den Besuch eines Mitarbeiters an, der meh­rere Fragen zur Rente hätte. Im Display des Telefons der Angerufenen erschien eine Telefonnummer mit Düsseldorfer Vorwahl.

Argwöhnisch gewor­den, infor­mier­ten die Senioren einen engen Verwandten. Recherchen im Internet und dar­aus resul­tie­rende Zweifel an der Richtigkeit, ver­an­lass­ten die Dormagener, nicht nur Kontakt mit der Polizei, son­dern auch bei der für sie zustän­di­gen Rentenversicherung auf­zu­neh­men. Und tat­säch­lich, dort bestä­tigte man, dass es solch einen Anruf nicht gege­ben hatte.

Bei der Polizei sind bis­lang zwei Hinweise zu die­ser Masche in Dormagen ein­ge­gan­gen. Betroffen waren Senioren, die gut infor­miert und ent­spre­chend umsich­tig gehan­delt haben. Sie gin­gen nicht auf das Ansinnen der Anruferin ein gaben keine per­sön­li­chen Daten (Wohnanschrift, etc.) preis.

Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal, mit wel­cher Masche sie gerade unter­wegs sind, ist immer das Gleiche : das Geld oder die per­sön­li­chen Daten ihrer Opfer. Seien Sie des­halb vor­sich­tig bei Anfragen am Telefon, bei unkla­ren Schriftstücken oder Emails und natür­lich auch bei direk­ten Besuchen von Fremden an der Haustür.

Aus die­sem Grund wird die Polizei nicht müde, vor Telefonbetrügern zu war­nen. Wer der­art omi­nöse Anrufe erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300–0) wenden.

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