Rommerskirchen: Minister Wüst kommt nicht – Bürgermeister Dr. Martin Mertens und Heike Troles zur B477n

Rommerskirchen – Zu einem Treffen mit der Bürgerschaft, die sich als Bürgerinitiative „pro‐​b477n” stark für den Bau der Umgehungsstraße ein­setzt und dafür rd. 2.660 Unterschriften in Rommerskirchen gesam­melt hat, hatte Bürgermeister Dr. Martin Mertens ins Rathaus ein­ge­la­den.

Unter den Gästen konnte Mertens auch die Landtagsabgeordnete Heike Troles begrü­ßen. Der Rommerskirchener Baudezernent Hans‐​Josef Schneider machte anhand sei­ner akri­bisch geführ­ten Akten deut­lich, dass der Landebetrieb bis 2017 – ent­ge­gen anders lau­ten­den Behauptungen – an der Planung der Straße gear­bei­tet habe und die Gemeinde Rommerskirchen immer wie­der über Zwischenschritte infor­miert wor­den sei.

Mertens betonte noch ein­mal: „Mir ist es egal, ob eine rot­grüne Regierung, eine schwarz‐​gelbe Regierung, eine große Koalition oder eine lila‐​bunt‐​gestreifte Regierung die Straße umsetzt. Wichtig ist, dass sie fer­tig geplant und gebaut wird!“

Die Landtagsabgeordnete Troles brachte als Vorabzug ein Schreiben des Leiters des Ministerbüros von Minister Hendrik Wüst an Mertens mit, in dem auf die an den Minister gerich­tete Einladung, nach Rommerskirchen zu kom­men, reagiert wird. Minister Wüst wird dem­nach nicht nach Rommerskirchen kom­men, ist aber gerne bereit, die gesam­mel­ten Unterschriften durch Mertens und Troles in Düsseldorf ent­ge­gen­zu­neh­men.

Mertens: „Ich fahre zu die­sem Zweck natür­lich gerne nach Düsseldorf, halte es aber für selbst­ver­ständ­lich, wenn uns Vertreter der Bürgerinitiative, die sich so vehe­ment für den Bau der Straße enga­giert, nach Düsseldorf beglei­ten.” Auch die Vertreter der Bürgerinitiative mach­ten deut­lich, dass sie es für das rich­tige Zeichen fän­den, wenn der Minister zur Entgegennahme der Unterschriften nach Rommerskirchen käme.

Aus dem Ministerium ver­lau­tet, dass die B 477n 2019 wie­der in das Arbeitsprogramm auf­ge­nom­men wird. Über den genauen Planungsverlauf und Planungsstand gibt es aber noch keine belast­ba­ren Aussagen.

Der Bürgermeister und die Landtagsabgeordnete waren sich schluss­end­lich dahin­ge­hend einig, dass der Blick zurück das Projekt nicht vor­an­bringe und man daher gemein­sam nach vorne sehen wolle, damit die B 477n schnellst­mög­lich gebaut wird. Mertens: „Ich hoffe, dass die zu über­brin­gen­den Unterschriften dem Minister noch ein­mal die Dringlichkeit des Straßenbaus klar­ma­chen. und hoffe, dass es jetzt zügig wei­ter­geht.”

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