Meerbusch: Feuerwehr – Rundballenpresse brannte auf Stoppelfeld

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Meerbusch – Am Sonntagmittag, den 01.07.2018, kam es gegen 14:00 Uhr zu einem größeren Flächenbrand auf einem geernteten Stoppelfeld in Langst-Kierst. Zwischen dem Deich und dem örtlichen Campingplatz geriet aus bisher ungeklärter Ursache eine Rundballenpresse in Vollbrand.

Innerhalb kürzester Zeit breitete sich das Feuer auf dem Feld aus. Den zuerst alarmierten Einsatzkräften aus Langst-Kierst und Lank gelang es das Feuer einerseits einzudämmen und anderseits einen Löschangriff mit Schaummittel an dem landwirtschaftlichen Gefährt durchzuführen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatte der Landwirt besonnen reagiert und die auf einem Anhänger gelagerte Presse vom Traktor gelöst.

Auf Grund der ländlichen Struktur im Vorflutgelände und mangels alternativer Wasserquellen erwies sich die Wasserversorgung als großes Problem. Mit einem Tanklöschfahrzeug und einem weiteren Löschgruppenfahrzeug wurden mehrfach 5.000 Liter Löschwasser vom nächsten Hydranten vor dem Hotel Vier-Jahreszeiten über die rund 1km lange Wegestrecke bis zur Einsatzstelle gebracht.

Da der Wind die Flammen gefährlich nahe an den Deich trieb wurden nach kurzer Zeit weitere Einsatzkräfte aus Strümp und Ossum-Bösinghoven zum Aufbau einer Wasserversorgung nach alarmiert. Bei einem Übergreifen der Flammen auf den Deich wäre mit einer weiteren und schnellen Brandausbreitung zu rechnen gewesen. Diese Maßnahme brachte den gewünschten Erfolg und sorgte dafür, dass das Feuer nach rund 45 Minuten gelöscht war.

Für die Kühlung der Presse und die Aufräumarbeiten des umfangreichen Schlauchmaterials wurden weitere 45 Minuten benötigt. Schätzungsweise 20.000 Liter Löschwasser, 4 C-Rohre und 600m Schlauchleitungen wurden durch die Feuerwehr in den Einsatz gebracht. Erschwerend kamen bei diesem Einsatz die heißen Temperaturen in der Mittagshitze hinzu.

Insgesamt waren 45 Frauen und Männer der Meerbusch Wehr im Vorflutgelände im Einsatz. Die untere Wasserbehörde wurde eingeschaltet und stimmte mit dem Landwirt die weiteren Maßnahmen in dem Wasserschutzgebiet ab. Fotos(3): Ffw Meerbusch

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