Kommission für den Kohleausstieg nimmt Arbeit auf – Landrat Petrauschke appel­liert: „Kein Enddatum ohne Versorgungssicherheit“

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nachdem das Bundeskabinett die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ ein­ge­setzt hat, hat Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke das Gremium für die Planung des Kohleausstiegs in Deutschland noch vor sei­ner ers­ten Sitzung ange­schrie­ben. Neben sei­ner Gratulation an die 31 Mitglieder zu ihrer Berufung appel­lierte er, dass bei den Beratungen der Kommission eine sichere Energieversorgung im Vordergrund ste­hen müsse. 
 
„Der Strukturwandel stellt uns vor große Herausforderungen. Wir dür­fen den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Energiewende aber nicht gefähr­den. Energie muss auch zukünf­tig dau­er­haft ver­füg­bar, sicher und bezahl­bar blei­ben. Dies muss oberste Priorität haben“, so der Landrat in sei­nem Brief.

Solange die Stromnetze für eine erfolg­rei­che Energiewende nicht aus­ge­baut seien und flä­chen­de­ckend keine geeig­ne­ten Speichertechnologien ver­füg­bar wären, macht Petrauschke wei­ter deut­lich, dürfe die Kommission kein Enddatum für die Braunkohle fest­le­gen. Sie müsse vor allem dafür Sorge tra­gen, dass leis­tungs­fä­hige Ersatzarbeitsplätze geschaf­fen wer­den, um die Wirtschaftskraft und Zukunftsperspektiven dau­er­haft zu erhalten.
 
Am 26. Juni – in der letz­ten Sitzung vor der Sommerpause – wird der Kreistag zu dem Thema eine Resolution ver­ab­schie­den. Landrat Petrauschke hat der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bei ihrer Arbeit auch die Unterstützung des Rhein-​Kreises Neuss als bedeu­ten­der euro­päi­scher Energiestandort angeboten.

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