Dormagen: Otmar Alt-​Gruppe des Raphaelshauses rei­nigte Stolpersteine auf der Kölner Straße

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Dormagen – Tolle und wich­tige Aktion wider das Vergessen: Leon (12), Mario (11) und Malik (13) von der Otmar Alt-​Gruppe des Raphaelshauses säu­ber­ten ges­tern gemein­sam mit Betreuer Martin Worring (26) ins­ge­samt rund 20 Stolpersteine in Dormagen.
 
Die qua­dra­ti­schen Messingplatten im Straßenpflaster erin­nern an die Opfer der Judenvernichtung und der poli­ti­schen Verfolgung im Nationalsozialismus. Insgesamt 39 Stolpersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig von 2005 bis 2011 in der Innenstadt, in Zons und in Stürzelberg ver­legt. Als Paten für die Stolpersteine fun­gier­ten zumeist Dormagener Schulen, die Finanzierung erfolgte gänz­lich aus Spenden enga­gier­ter Bürger aus dem Stadtgebiet.
 
„Die Stolpersteine hal­ten nicht nur die Erinnerung an die Toten leben­dig, son­dern sind auch Teil der Dormagener Stadtgeschichte“, sagt Kulturbüro-​Leiter Olaf Moll, der das Projekt zusam­men mit dem Verein zur Förderung der Partnerschaft Dormagen-​Kiryat Ono, dem Archiv im Rhein-​Kreis Neuss und allen wei­ter­füh­ren­den Schulen in Dormagen initi­iert hat.
 
Die Otmar Alt-​Gruppe des Raphaelshauses hat sich der Pflege der Stolpersteine ver­schrie­ben. Zum wie­der­hol­ten Mal leis­te­ten Jugendliche jetzt mit ihrer unei­gen­nüt­zi­gen Reinigungsaktion einen wert­vol­len Beitrag zum Projekt, über das das Kulturbüro gerne unter der Rufnummer 02133/​257338 infor­miert.

(v. l.): Leon, Betreuer Martin Worring, Mario und Malik rei­ni­gen auf der Kölner Straße die Stolpersteine für Max, Herta, Walter und Gertrud Herz, die von den Nazis nach Lodz depor­tiert und dort ermor­det wur­den. Foto: Stadt
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