Jüchen: Falsche Befüllung der Bio-Tonnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Immer wie­der gehen bei der Gemeinde Beschwerden bezüg­lich angeb­lich nicht ord­nungs­ge­mäß durch­ge­führ­ter Leerungen von Biotonnen ein. Fast immer war jedoch eine fal­sche Befüllung der Tonnen aus­schlag­ge­bend für die Nichtleerung der Gefäße.

Um den damit ver­bun­de­nen Ärgernissen vor­zu­beu­gen soll­ten nach­fol­gende Tipps beim Befüllen beach­tet werden.

Das darf hinein:

  • Rasenschnitt, Laub, Heckenschnitt, Zweige, Äste
  • Blumen, Wildkräuter, Zierpflanzen – ohne Topf
  • Speisereste, Tee-​/​Kaffeefilter
  • Abfälle von Obst und Gemüse, Schalen von Früchten, Fallobst
  • Eierschalen, Knochen
  • Kleine Papierreste ‑Papiertaschentücher, Küchenkrepp
  • Kleintierstreu

Das darf nicht hinein:

  • Plastiktüten, auch nicht soge­nannte „kom­pos­tier­bare“ Plastiktüten
  • Kaffeekapseln
  • Asche, Holzkohle, Zigarettenkippen
  • Textilien, Stoffe, Lumpen, Windeln, Staubsaugerbeutel
  • Größere Mengen Papier –ver­wert­ba­res Altpapier
  • Fäkalien
  • Glas, Steine, Bauschutt, Kehricht

Auch die im Handel ange­bo­te­nen Bio-​Abfallbeutel dür­fen trotz des Aufdrucks „100 % kom­pos­tier­bar“ nicht in die braune Tonne. Aufgrund der kur­zen Verarbeitungszeit ver­rot­ten diese nur unvoll­stän­dig. Deshalb sollte der Kücheneimer mit Papier aus­ge­legt oder Papiertüten ver­wen­det wer­den. Wenn man in der Küche nicht auf Plastikmüllbeutel ver­zich­ten möchte, so sind diese, nach­dem der Inhalt in die braune Tonne ent­leert wurde, über die graue Restmülltonne zu entsorgen.

Im Sommer ist es wich­tig, Essensreste schon in der Küche in Papier ein­zu­wi­ckeln. Dies hin­dert Fliegen an der Eiablage und ver­rin­gert Maden in der Tonne. Ebenfalls ver­rin­gert ein schat­ti­ger Platz Fäulnis und Geruchsbildung.

Fragen zur Entleerung beant­wor­tet die Fa. Schönmackers direkt unter der Tel.-Nr. 0 800 /​1 74 74 74.

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