Neuss/​Kaarst: „Schlüsseldienst‐​Masche” – Polizei warnt vor Trickbetrüger

Rhein‐​Kreis Neuss (ots) – Die dreiste Masche mit dem „Schlüsseldiensttrick” – zum wie­der­hol­ten Mal gelang es in den ver­gan­ge­nen Tagen Unbekannten, ahnungs­lose Bürger zu täu­schen. Mittlerweile lie­gen der Polizei meh­rere Anzeigen von poten­zi­el­len Opfern aus Neuss und Kaarst vor.

Die Masche mit der die Täter auf Betrugstour gehen, läuft immer nach dem glei­chen Muster ab. Der Trickbetrüger klin­gelt an den Wohnungstüren vor­nehm­lich älte­rer Menschen. Er gibt den Bewohnern gegen­über an, ein neuer Nachbar zu sein und sich aus­ge­sperrt zu haben. Nun sei ein Schlüsseldienst unter­wegs, der nur gegen Vorkasse hel­fen würde. Die hilfs­be­rei­ten Betrugsopfer wil­li­gen ahnungs­los ein, mit einer gewis­sen Bargeldsumme vor­über­ge­hend aus­zu­hel­fen und sehen den ver­meint­li­chen Nachbarn nie wie­der.

Die Betroffenen beschrie­ben den schlan­ken Täter als etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 175 bis 185 Zentimeter groß und mit blon­den Haaren. In den bekann­ten Fällen war der Täter mit einer Jeans, einem grauen oder blauen Oberteil beklei­det und hatte oft­mals ein Jackett dabei. Auffällig war sein sehr gepfleg­tes Erscheinungsbild.

Ob es sich bei den Vorfällen um ein und den glei­chen Täter han­delt, wer­den die Ermittlungen des Neusser Fachkommissariats (KK12) erge­ben. Hinweise auf den oder die Gesuchten wer­den erbe­ten unter Telefon 02131 300–0.

Die Polizei rät: Seien Sie miss­trau­isch, wenn Fremde an Ihrer Haustür klin­geln. Generell gilt auch: Händigen Sie kein Bargeld an Fremde aus. Betrüger und Trickdiebe tre­ten in ganz unter­schied­li­chen Rollen auf (zum Beispiel auch als Handwerker). Eins haben diese Kriminellen jedoch gemein­sam – Sie wol­len mit erfun­de­nen Geschichten an ihr Hab und Gut gelan­gen.

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