Neuss: Die Freibadesaison im Südbad star­tet – Sprungtürme wur­den geschlos­sen

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Neuss – Die Stadtwerke Neuss öffnen am kommenden Dienstag, 15. Mai, das große 50-Meter-Schwimmerbecken im Außenbereich und läuten damit die offizielle Freibadesaison im Südbad ein.

Als zusätzliche Wasserfläche für Schwimmer steht außerdem das bisherige Springerbecken im Außenbereich zur Verfügung. Die große Liegewiese und die Außenterrasse sind bereits seit Mitte April geöffnet.

Auch in diesem Jahr gibt es im Südbad wieder den „Hitzetarif“: Lautet die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes, dass die Temperatur in Neuss bei mindestens 24 Grad liegt, gilt an diesem Tag der vergünstigte „Hitzetarif“. Jeder Badegast zahlt dann lediglich den Eintrittspreis für zwei Stunden, kann aber den ganzen Tag im Südbad verbringen.

Das jetzige Springerbecken im Außenbereich mit 1-, 3-, 5-, 7,5- und 10-Meter-Sprungbrettern wird bereits zu Beginn der diesjährigen Freibadesaison nicht mehr wie bisher in Betrieb gehen. „Im Rahmen der anstehenden Umbaumaßnahmen sind alle unsere Außenbecken mit modernster GPS-Technik vermessen worden und es hat sich herausgestellt, dass das Sprungturmbecken den aktuellen DIN-Normen nicht mehr entspricht“, erläutert Braun. „Das bedeutet, wir werden die Sprungtürme - so wie es uns ein offiziell bestelltes Gutachten empfiehlt - nicht mehr in Betrieb nehmen. Das haben wir zum Anlass genommen, um die Nutzung des Beckens völlig neu zu durchdenken.“

Entstanden ist ein Konzept, dass die Zielgruppe Kinder und Familien stärker in den Fokus rückt. Das jetzige Sprungturmbecken soll ab Herbst in ein flaches Kinderplantschbecken mit Wasserfontänen und Rutsche sowie einem Spraypark mit verschiedenen Wasserspritzgeräten verwandelt werden. Die dazu notwendige Wasseraufbereitungstechnik wird im unteren Teil des derzeit noch über 4,50 Meter tiefen Beckens untergebracht. „Wir haben im Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, im Rahmen der ohnehin notwendigen Neugestaltung des Sprungturmbeckens der immer größer werdenden Zielgruppe Kinder und Familien gerecht zu werden und einen schönen großzügigen Aufenthaltsbereich auf dem Außengelände zu schaffen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Rolf Knipprath.

„Mit den jetzigen Planungen ist eine sehr gute Lösung gefunden, um das alte Becken zu erhalten und sinnvoll umzufunktionieren.“ Bis es soweit ist, steht das Sprungturmbecken in dieser Freibadesaison als zusätzliches Schwimmerbecken mit einer Wasserfläche von rund 221 Quadratmetern zur Verfügung.

Alle Baumaßnahmen im Außenbereich sollen nach dem Ende der diesjährigen Freibadesaison im September 2018 beginnen und nach jetzigem Planungsstand im Sommer 2019 abgeschlossen sein.

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