Rhein-​Kreis Neuss: Nach LVR-​Beschluss zur Landschaftsumlage – 11,5 Millionen Euro

Rhein-​Kreis Neuss – Als der Kreistag im März den Hebesatz der Kreisumlage mit 39,0 Prozent auf den nied­rigs­ten Hebesatz seit 2002 (39,0 Prozent) gesenkt hat, hatte er zudem die Weitergabe mög­li­cher LVR-​Entlastungen an die Städte und Gemeinden beschlos­sen und im Haushaltsplan bereits berück­sich­tigt.

Dies kann nun umge­setzt wer­den. So kön­nen die kreis­an­ge­hö­ri­gen Städte und Gemeinden nach der ges­tern von der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ein­stim­mig beschlos­se­nen Senkung der Landschaftsumlage für das Jahr 2018 mit einer wei­te­ren Entlastung ihrer Budgets rech­nen.

Denn der Kreis wird seine Entlastung aus der nied­ri­ge­ren Landschaftsumlage an die Städte und Gemeinden wei­ter­lei­ten und die Kreisumlage ent­spre­chend, das heißt in Höhe von 1,5 Prozentpunkten, nicht erhe­ben.

In der Summe sind das rund 11,5 Millionen Euro, die der Rhein-​Kreis Neuss in Solidarität zu sei­nen Städten und Gemeinden wei­ter­gibt“, erläu­tert Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, der als Mitglied der Landschaftsversammlung die Absenkung der Landschaftsumlage mit beschlos­sen hat. Auf die ein­zel­nen Städte und Gemeinden bezo­gen ver­teilt sich die Gesamtsumme wie folgt (gerun­det):

Stadt Neuss: 5,5 Millionen Euro,
Stadt Grevenbroich: 1,4 Millionen Euro,
Stadt Dormagen: 1,3 Millionen Euro,
Stadt Meerbusch: 1,1 Millionen Euro,
Stadt Kaarst: 1,0 Millionen Euro,
Stadt Korschenbroich: 0,6 Millionen Euro,
Gemeinde Jüchen: 0,4 Millionen Euro,
Gemeinde Rommerskirchen: 0,2 Millionen Euro.

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