Rhein-​Kreis Neuss: Nachhaltige Entwicklungspolitik: Landrat unter­zeich­net Resolution der Agenda 2030

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke hat die Erklärung „2030 – Agenda für nach­hal­tige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kom­mu­na­ler Ebene gestal­ten“ unterschrieben. 

Mit der Musterresolution des Deutschen Städtetags sowie des Rats der Gemeinden und Regionen Europas unter­mau­ern die Unterzeichner ihre Bereitschaft, sich wei­ter für eine nach­hal­tige Entwicklungspolitik stark zu machen. Der Rhein-​Kreis Neuss, der erste Fairtrade-​Kreis Deutschlands, macht dies bereits im Fairen Handel und in der kom­mu­na­len Entwicklungszusammenarbeit, in deren Rahmen er die kolum­bia­ni­schen Gemeinde Solano unterstützte.

Nachhaltiges Handeln auf Kreis- und Kommunalebene ist eine der zen­tra­len künf­ti­gen Herausforderungen, der sich der Rhein-​Kreis Neuss im Rahmen sei­ner Möglichkeiten stellt“, ist sich Landrat Petrauschke mit Dezernent Karsten Mankowsky, Amtsleiter Marcus Temburg und Thiago de Carvalho Zakrzewski, dem Koordinator kom­mu­na­ler Entwicklungspolitik, einig.

Ohne die Mitwirkung der Kommunen werde die inter­na­tio­nale 2030-​Agenda weit­ge­hend wir­kungs­los blei­ben, so die Experten. Dabei gehe es um mehr als die Fortführung der Millenniumsziele, die der Rhein-​Kreis Neuss bereits 2010 mit­ge­zeich­net habe. „Veränderungen im glo­ba­len Süden sind die eine Seite, aber auch der Norden muss sich wan­deln für eine gerech­tere Welt. Es geht um eine neue Perspektive, um eine neue Balance in allen Teilen der Welt, egal ob Schwellen- oder Industrieland“, heißt es. 

In der Musterresolution der Agenda 2030 for­dern die unter­zeich­nen­den Kommunen Bund und Länder auf, die Bedeutung des kom­mu­na­len Engagements anzu­er­ken­nen, Kreise, Städte und Gemeinden stär­ker als Akteure für Nachhaltigkeit und glo­bale Verantwortung zu berück­sich­ti­gen und dafür die Voraussetzungen zu schaf­fen. Kommunale Belastungen durch die Umsetzung inter­na­tio­na­ler Verpflichtungen sol­len von Bund und Ländern aus­ge­gli­chen werden.

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens, das im Ratssaal der Stadt Köln statt­fand, wurde der Rhein-​Kreis Neuss mit einer Urkunde aus­ge­zeich­net und offi­zi­ell in den Kreis der Zeichnungskommunen aufgenommen. 

Setzen auf Nachhaltigkeit (von links): Karsten Mankowsky, Marcus Temburg, Thiago de Carvalho Zakrzewski und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Foto: M. Reuter/​Rhein-​Kreis Neuss

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