Grevenbroich: Warnung vor der „Enkeltrickmasche” – Unbekannte ergau­nern hohe Geldsumme

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Frimmersdorf (ots) – Aus aktu­el­lem Anlass warnt die Polizei vor Betrügern, die mit der so genann­ten „Enkeltrickmasche” unter­wegs sind.

Eine Seniorin aus Grevenbroich fiel am Mittwoch (24.04.) die­ser dreis­ten Masche zum Opfer. Gegen 11:30 Uhr mel­dete sich eine weib­li­che Anruferin bei der über 80-​jährigen Frau aus Frimmersdorf. Der Unbekannten gelang es, sie davon zu über­zeu­gen, ihre Schwiegertochter zu sein. Sie schil­derte der Dame, dass sie ein ver­lo­cken­des Kaufangebot für ein Wohnmobil hätte und kurz­fris­tig Bargeld für die Abwicklung des Vertrages benötige.

Die Ausführungen klan­gen für die Seniorin so glaub­haft, dass sie die Anruferin tat­säch­lich für ihre Schwiegertochter hielt. Da sie den gewünsch­ten Betrag nicht zu Hause auf­be­wahrte, setzte sich die Seniorin mit ihrem Geldinstitut in Verbindung und ließ sich den gewünsch­ten Betrag am Schalter auszahlen.

Da das ver­meint­li­che Familienmitglied das Geld nicht selbst in Empfang neh­men könne, erschien ver­ab­re­dungs­ge­mäß gegen 13:30 Uhr ein unbe­kann­ter Mann bei der Seniorin. Der Geldabholer, mit dem vorab ein „Codewort” aus­ge­macht wurde, nahm das Geld in Empfang und ver­schwand in unbe­kannte Richtung. Nachdem dem Opfer dann Zweifel an der Angelegenheit kamen, setzte sie sich selbst mit ihrer Verwandten in Verbindung.

Hierbei stellte sich her­aus, dass bis­lang unbe­kannte Täter erfolg­reich den „Enkeltrick” ange­wen­det hat­ten. Ihre Beute bestand aus meh­re­ren tau­send Euro. Am Abend wandte sich die Familie an die Polizei. Es liegt ein vage Personenbeschreibung hin­sicht­lich des unbe­kann­ten Geldabholers vor:

  • Etwa 170 Zentimeter groß, mit­tel­blonde Haare, dun­kel beklei­det und nach Angaben des Opfers ost­eu­ro­päi­sches Erscheinungsbild.

Zeugen, die zwi­schen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr ver­däch­tige Beobachtungen im Bereich der Straße „Auf dem Leuchtenberg” gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu setzen.

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