Neuss: Polizei führt Geschwindigkeits- und Drogenkontrollen durch – Elf Autofahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Sowohl am Grefrather Weg als auch „Am Blankenwasser” kon­trol­lierte die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss am Wochenende Verkehrsteilnehmer.

Die Einhaltung der vor­ge­schrie­be­nen Geschwindigkeit sowie die Verkehrstüchtigkeit von Kraftfahrern stan­den im Fokus der Ordnungshüter. Am Grefrather Weg maßen die Beamten am Freitag (20.04.2018), zwi­schen 15 und 18 Uhr, ins­ge­samt 315 Verkehrsteilnehmer mit zu hoher Geschwindigkeit. 31 Fahrzeugführer erwar­tet nun ein punk­te­be­wehr­tes Bußgeldverfahren. Zwei von ihnen müs­sen mit einem Fahrverbot rechnen.

Mit 96 km/​h, anstelle der erlaub­ten 50 km/​h inner­halb der geschlos­se­nen Ortschaft, war ein Motorradfahrer der unrühm­li­che „Tagessieger”. Ihn erwar­ten nun zwei Punkte in Flensburg, eine Geldbuße von circa 200 Euro sowie ein Fahrverbot von einem Monat.

Am Sonntag (22.04.) kon­trol­lierte die Polizei an der Straße „Am Blankenwasser” mit dem Schwerpunkt „Betäubungsmittel im Straßenverkehr”. Insgesamt fie­len elf Autofahrer auf, die offen­bar unter Drogeneinfluss stan­den. Sie erwar­tet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (beim ers­ten Verstoß die­ser Art: Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein Fahrverbot von einem Monat), sowie ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Eine 48-​jährige Verdächtige aus Belgien ver­steckte zudem geringe Mengen Extasy und Kokain in ihrer Kleidung und den Schuhen. Bei ihrem 51-​jährigen Begleiter konn­ten eben­falls Drogen in den Schuhen auf­ge­fun­den wer­den. Auch bei einem 27-​jährigen Belgier stell­ten die Beamten nicht nur Anhaltspunkte einer Verkehrsuntüchtigkeit fest, son­dern auch geringe Mengen Kokain sicher. Zwei wei­tere Kraftfahrer waren alkoholisiert.
Ein Arzt ent­nahm den betrof­fe­nen Autofahrern Blutproben. Die aus­län­di­schen Verkehrsteilnehmer muss­ten vor Ort eine Sicherheitsleistung zah­len. Daneben ahn­dete die Polizei auch Geschwindigkeitsübertretungen und Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie das Handyverbot am Steuer.

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