Kaarst: Festakt zum Stadtjubiläum für alle Kaarster

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst lädt die Bürger ein, am Freitag, 20. April, das große Stadtjubiläum im Rathaus mit­zu­fei­ern. „Wir wol­len auf eine Zeitreise zu den mit­tel­al­ter­li­chen Ursprüngen unse­rer Stadt gehen.

Aus dem Verständnis für Geschichte erwächst die Chance, Zukunft zu gestal­ten. Deshalb freue ich mich, dass wir 800 Jahre Kaarst und 1225 Jahre Büttgen mit einer Ausstellung und einem span­nen­den Vortrag greif­bar machen“, sagt die Kaarster Bürgermeisterin, Dr. Ulrike Nienhaus.

Auf 13 Schautafeln und Exponaten, u.a. den Kopien der ältes­ten Urkunden, wird „Karlsforst und Budica. Spuren im Mittelalter“ als Ausstellung bis zum 12. Mai im Kaarster Rathaus zu sehen sein. So wird unter ande­rem der Ursprung der bei­den gro­ßen Kaarster Stadtteile beleuch­tet. Während „Budica“, das heu­tige Büttgen, in der Heiligenverehrung von Sankt Liudger eine Rolle spielt, wird Karlsforst erst­mals im Zusammenhang mit einem deli­ka­ten Rechtsgeschäft erwähnt: Ein gewis­ser Ritter Reymar ver­kaufte 1218 dem Zisterzienserinnen Kloster in Karlesforst eine Frau aus sei­nem Besitz. Im Gegenzug sollte für seine Seele gebe­tet werden.

Die Ausstellung beginnt bei den beleg­ba­ren Ursprüngen, geht kri­tisch auf die Gründungsmythen ein und lie­fert Erkenntnisse zum mit­tel­al­ter­li­chen Alltagsleben. Straßen und Wege, mit­tel­al­ter­li­che Migration und die Kaarster Kirchengeschichte wur­den eben­falls untersucht.

Beim Festakt am Freitag wird der stell­ver­tre­tende Leiter des Erzbischöflichen Archivs in Köln, Dr. Joachim Oepen, die Kaarster Geschichte auch in einen grö­ße­ren Kontext stellen.

Die Kaarster Sopranistin Désirée Brodka prä­sen­tiert beim Festakt drei Stücke aus ihrem Repertoire, dar­un­ter auch ein Lied aus „Der Vogelhändler“, den sie als Oper im Park am 27. Juli 2018 auf­füh­ren wird. Schüler des Albert-​Einstein-​Gymnasiums zei­gen eine Utopie der idea­len Schule der Zukunft. Im Anschluss an den offi­zi­el­len Teil lädt die Stadt zu einem Empfang in die Rathausgalerie.

Termin
Freitag 20. April 2018, 18 Uhr,
Rathaus Kaarst

Führungen durch Ausstellung
Kaarst
Samstag, 21. April, 10 und 11.30 Uhr
Büttgen Donnerstag, 17. Mai, 16.30 Uhr

(62 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)