Rommerskirchen: Aus aktu­el­lem Anlass warnt die Polizei vor Betrugsmasche ähn­lich dem „Enkeltrick”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen (ots) – „Hallo, ich bin es, erkennst Du mich nicht?” Mit die­sen Worten mel­dete sich am ver­gan­ge­nen Wochenende eine bis­lang unbe­kannte Anruferin bei einer Seniorin in Rommerskirchen.

Die Unbekannte sug­ge­rierte der knapp 80-​Jährigen, ihre Bekannte „Marion” zu sein und sich in einer finan­zi­el­len Notlage zu befin­den. Sie halte sich gerade in Köln auf und benö­tige für einen spon­ta­nen Kauf drin­gend Bargeld in Höhe von mehr als 25.000 Euro. Die skep­ti­sche Seniorin erklärte ihrer „Bekannten”, nicht so viel Geld zu haben und brach das Telefonat ab.

Am Montag (26.04) infor­mierte sie rich­ti­ger­weise die Kriminalpolizei, die die Ermittlungen auf­ge­nom­men hat. Die Polizei infor­miert: Die Erfahrung zeigt, dass sich Gruppen die­ser Betrüger oft­mals über meh­rere Tage in einer Region auf­hal­ten. Möglicherweise tre­ten sie erneut im Rhein-​Kreis Neuss auf. Daher ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass es in den nächs­ten Tagen zu wei­te­ren Betrugsversuchen kommt.

Bei Anrufen die­ser Art han­delt es sich um den soge­nann­ten „Enkeltrick”, bei dem die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älte­rer Menschen aus­ge­nutzt wird. Im schlimms­ten Fall hän­di­gen die Opfer Geld in der Annahme aus, dass sich ein Verwandter oder Bekannter in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det. Tatsächlich han­delt es sich bei dem Anrufer weder um einen Verwandten oder alten Bekannten, noch liegt eine finan­zi­elle Notlage vor. Die Polizei rät daher, nie­mals Geld an fremde Personen aus­zu­hän­di­gen und sich sofort bei der Verwandtschaft nach der Richtigkeit des Anrufes zu erkundigen.

Derartige Vorkommnisse soll­ten unver­züg­lich der Polizei gemel­det wer­den. Angehörige von älte­ren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, soll­ten Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger auf­klä­ren. Personen, die eben­falls ver­däch­tige Anrufe die­ser Art erhiel­ten und sich bis­lang nicht an die Polizei gewandt haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 in Verbindung zu setzen.

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