Klartext​.NRW: Girls’Day: Straßen.NRW stei­gert Frauenanteil und bie­tet viele Karrieremöglichkeiten

Klartext.NRW – "Mädchen können das auch!" heißt es bei den Initiatioren des bundesweiten Girls'Day. Seit 2001 haben fast zwei Millionen Mädchen Einblicke in Berufe erhalten, die meist von Männern dominiert werden.

Straßen.NRW beteiligt sich seit vielen Jahren am Girls'Day und öffnet auch 2018 am Donnerstag (26. April) in vielen Niederlassungen die Türen. Der Frauenanteil an den Beschäftigen in so genannten MINT-Berufen - also Jobs mit den Schwerpunkten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - ist nach Aussage der Bundesagentur für Arbeit "langsam steigend, jedoch mit 15 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich".

Beim Blick auf die eigene Belegschaft kann Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek da durchaus zufrieden sein: "Straßen.NRW geht mit gutem Beispiel voran. Wir haben in den vergangenen drei Jahren den Frauenanteil bei den Ingenieurinnen steigern können, bei den Neueinstellungen waren es 34 Prozent Frauen." Es dürfen aus Sicht der Direktorin, die selbst als Diplom-Ingenieurin für Konstruktiven Ingenieurbau lange in der Planung gearbeitet hat, aber durchaus noch mehr werden.

Der Landesbetrieb beteiligt sich darum auch an vielfältigen Aktivitäten zur Nachwuchsförderung. Das beginnt im Kindergarten, wo mit Hilfe von Pixi-Büchern deutlich gemacht wird, dass Frauen als Ingenieurin oder Geodätin arbeiten, geht über die Teilnahme am Girls'Day bis hin zum Projekt "ChanceMINT", welches an der Universität Duisburg-Essen gezielt Studentinnen anspricht.

Die in vielen Bereichen geforderte Quote von 50 Prozent hat Straßen.NRW in den Bereichen Dualer Studiengang Bauingenieurwesen, Baureferendariat und in der Ausbildung im Bereich Vermessung bereits erreicht. Von drei Absolventen, denen 2015 ein unbefristetes Übernahmeangebot gemacht werden konnte, waren zwei weiblich. Blickt man auf den handwerklichen Bereich, also die Straßenwartung, ist auch der Landesbetrieb von einer solchen Quote weit entfernt.

Dennoch: Bundesweit beträgt der Frauenanteil im Unterhaltungsdienst gerade einmal 1,8 Prozent. "Wir liegen mit einem Anteil von drei Prozent seit Jahren konstant über dem Durchschnitt", sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Frauen, die die notwendigen Kompetenzen mitbringen, "finden bei uns offene Türen, den Beruf der Straßenwärterin zu erlernen und auch auszuüben."

 

(15 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)