Neuss: Projekthelden ent­de­cken Vielfalt im Museum

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Begegnungen för­dern, Identitäten stär­ken und Kinder und Jugendliche vor der Langeweile ret­ten, das alles hat der Träger Interkulturelle Projekthelden e.V. sich als Ziel gesetzt.

Deshalb hat der Verein auch in den Osterferien ein abwechs­lungs­rei­ches Workshopprogramm für junge Menschen im Clemens-​Sels-​Museum Neuss ange­bo­ten. In Zusammenarbeit mit dem Museum wur­den in der ers­ten Woche Workshops zum Thema Römer, Manga, Skulpturen und Upcycling organsiert.

Die vier Workshopleiter Charlotte Kons, Claudia Ehrentraut, Umut Ali Öksüz und Susanne Lechner wur­den tat­kräf­tig vom Jugendvorstand der Projekthelden unter­stützt. „Es ist ein schö­nes Gefühl, wenn ich an meine erste Projektzeit zurück­denke, die über vier Jahre her ist und heute selbst Kinder betreue, die eben­falls diese Erfahrung machen dür­fen“, erzählt Anna vom Jugendvorstand.

In der zwei­ten Woche gab es dann einen Songwriting-​Workshop mit Autor Dennis Palmen. Die Kinder haben vorab Gemälde aus Museum aus­ge­wählt und Geschichten aus die­sen Bildern in ihren Songtext ein­ge­baut. Am zwei­ten Tag wurde der Text mit einer von Palmen kom­po­nier­ten Melodie im Another Level Tonstudio in Kaarst pro­fes­sio­nell auf­ge­nom­men. Am drit­ten Tag wurde ein Musikvideo zum eige­nen Song gedreht. „Es ist wich­tig, dass die Ideen und Inhalte von den Kindern kom­men und dass sie ein eige­nes klei­nes Kunstwerk erschaf­fen dür­fen“, so Workshopleiter Dennis Palmen. Das Angebot legt dabei einen beson­de­ren Schwerpunkt auf die Vermittlung von Spaß und Freude am Schreiben und an der Musik.

Dr. Ulf Sölter, stellv. Museumsdirektor, über­nahm die Führungen für die Kinder. „Es ist uns ein wich­ti­ges Anliegen, dass Kinder und Jugendliche die Neusser Stadtgesellschaft mit ihren viel­fäl­ti­gen Facetten ken­nen­ler­nen. Dazu gehört eben auch der direkte Bezug ins Neusser Leben“, berich­tet Öksüz, Vorsitzender des Vereins.

Die Workshops wur­den jeweils von 10 bis 15 Kindern besucht. Eine Warteliste lag vor. Gefördert wurde die erste Woche vom Kulturrucksack NRW und die zweite Woche vom Soroptimist Club Neuss.

Impressionen (Fotos(4): Interkulturelle Projekthelden e.V.)

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