Dormagen: Rund 70 Bürgerinnen und Bürger dis­ku­tier­ten beim Stadtteilgespräch in Delhoven mit

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Dormagen – Rege Teilnahme beim Stadtteilgespräch: Rund 70 Bürgerinnen und Bürger dis­ku­tier­ten am Donnerstag, 12. April, im Schützenhaus mit. 

Es freut mich, dass die­ses Format genutzt wird, um mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men, Fragen zu stel­len und auch mal sei­nem Ärger Luft zu machen“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld.
 
Die Themen reich­ten von der Zukunft der Alten Schule, über die Verkehrssituation in Delhoven bis hin zu feh­len­den Fahrradstellplätzen an der Bezirkssportanlage. Manche Punkte konn­ten direkt vor Ort geklärt wer­den – so sagte Lierenfeld zu, dass die Stadt dem FC Delhoven sofort 20 Fahrradständer zur Verfügung stelle. Bei ande­ren Themen sagte die Verwaltung wei­tere Prüfung zu. 
 
Der Bürgermeister stellte aber auch klar, dass man­che Forderungen schlicht nicht zu erfül­len seien: „Wir kön­nen nicht rund um die Uhr an jeder Ecke einen Blitzer auf­stel­len.“ Neben Geschwindigkeitskontrollen wurde viel­fach eine ver­stärkte Ahndung von Parkverstößen gefor­dert. Lierenfeld appel­lierte an die Delhovener, die­ses Problem – wo mög­lich – nach­bar­schaft­lich zu regeln: „Das Ordnungsamt ist in Anwohnerbereichen nur dann unter­wegs, wenn Hinweise auf Gefahrstellen ein­ge­hen. Gemeinsam Grillfeste fei­ern und sich dann gegen­sei­tig beim Ordnungsamt anschwär­zen – das passt für mich nicht zusammen.“
 
Mit Blick auf die beab­sich­tigte Nutzung der Alten Schule als Großtagespflege betonte Lierenfeld, dass die erheb­li­chen Schwachstellen der Bausubstanz zwar bekannt seien – „wir müs­sen das aber trotz­dem machen, denn die Schule ist denk­mal­ge­schützt und muss erhal­ten blei­ben.“ Zur Nutzung durch die Feuerwehr sei das Gebäude unge­eig­net. „Früher waren Kinder drin. Künftig sol­len wie­der Kinder rein. Ich finde das schlüs­sig und schön“, so der Bürgermeister.

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