Meerbusch: Stadt befragt rund 4.600 Bürger sowie Sportvereine und Schulen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Stadt Meerbusch möchte ihr Sportangebot moder­ni­sie­ren und gezielt auf den Bedarf der Zukunft zuschneiden. 

Helfen soll dabei ein umfas­sen­der Sportstätten-​Entwicklungsplan, den das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) aus Stuttgart im Auftrag der Stadt erstellt. Der Plan soll nütz­li­che Erkenntnisse über die gegen­wär­tige Situation und die künf­tige Gestaltung des Sportangebots in Meerbusch liefern.

Im Zuge der Untersuchung soll auch ermit­telt wer­den, wie sich die Nachfrage nach bestimm­ten Sportarten in Meerbusch wohl ent­wi­ckeln wird und in wel­cher Form – zum Beispiel im Verein, eher pri­vat orga­ni­siert oder bei­des – die Meerbuscher künf­tig Sport trei­ben wol­len. „Der Plan wird uns hel­fen, unser Sportangebot und unsere Sportstätten bedarfs­ge­recht für die nächs­ten 15 Jahre aus­zu­rich­ten”, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. 

Gelingen soll die Planung mit einer brei­ten Beteiligung der Öffentlichkeit: Ab dem 16. April bekom­men die knapp 50 hei­mi­schen Sportvereine, die Schulen und exakt 4.632 nach einem reprä­sen­ta­ti­ven Verfahren aus­ge­wählte Meerbuscherinnen und Meerbuscher dazu Post aus dem Rathaus.

Für alle drei Interessengruppen hat das Institut ikps jeweils einen indi­vi­du­ell zuge­schnit­te­nen Fragebogen erstellt. Die aus­ge­wähl­ten Bürgerinnen und Bürger erhal­ten im Anschreiben der Bürgermeisterin einen per­sön­li­chen Zugangscode, über den sie den Fragebogen online aus­fül­len kön­nen. Das erleich­tert die Auswertung.

Gefragt wird zunächst nach per­sön­li­chen Sport- und Fitnessangewohnheiten: Wie stark inter­es­sie­ren Sie sich für Bewegung, Sport und Gesundheit all­ge­mein? Wie wür­den Sie Ihre eigene sport­li­che Aktivität ein­ord­nen? Wo trei­ben Sie bevor­zugt Sport und wie inten­siv? Danach kön­nen die Befragten die all­ge­mei­nen Bedingungen für Sport und Bewegung in der Stadt oder auch das Sportangebot der Vereine und der kom­mer­zi­el­len Anbieter in Meerbusch bewer­ten, Wünsche äußern und Verbesserungsvorschläge machen. Bis zum 11. Mai 2018 sol­len die Fragebögen aus­ge­füllt vorliegen. 

Parallel dazu ver­sorgt die Sportverwaltung der Stadt das Institut ikps mit Infos über die vor­han­de­nen Sportstätten und deren Belegung, über die Sportvereine und ihre Mitgliederzahlen, Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und ande­rem sta­tis­ti­schen Material. Die Ergebnisse der Befragungen und der Bestandaufnahme wer­den anschlie­ßend in einer Planungsgruppe mit Vertretern aus Ratsfraktionen, Vereinen, Stadtsportverband, Stadtverwaltung, Schulen und Kitas in vier gemein­sa­men Sitzungen erör­tert. Daraus wer­den kon­krete sport­po­li­ti­sche Ziele für Meerbusch for­mu­liert, die in den Sportstättenentwicklungsplan ein­flie­ßen. Im Herbst 2018 soll der Rat den Plan ver­ab­schie­den und Schritt für Schritt die Umsetzung einleiten.

Bürgermeisterin Mielke-​Westerlage hofft zunächst auf rege Teilnahme an der Befragung. „Meerbusch ist eine sport­li­che Stadt. Fast jeder Fünfte treibt Sport im Verein, dazu kommt eine Vielzahl pri­va­ter Freizeitsportler. Für alle wol­len wir ein Angebot pla­nen, das dem Bedarf gerecht wird, Freude am Sport weckt und zukunfts­wei­send ist. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse.” 

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