Rhein-​Kreis Neuss: Warnung vor fal­schen „Microsoft-​Mitarbeitern”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Meerbusch (ots) – Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich am Telefon als „Microsoft”-Mitarbeiter” aus­ge­ben. In den letz­ten Tagen kam es im Rhein-​Kreis Neuss und ins­be­son­dere in Meerbusch zu Anrufen von offen­sicht­li­chen Betrügern. 

Diese, mit eng­li­schem Akzent spre­chend, behaup­ten am Telefon für den genann­ten IT-​Konzern zu arbei­ten. Grund des Telefongesprächs sei, dass der Computer des Angerufenen mit Schadsoftware/​Viren belas­tet sei. Dabei ver­su­chen die Täter ihr poten­ti­el­les Opfer zur Installation einer Fernwartungssoftware (soge­nann­ter TeamViewer) zu überzeugen.

Über ein sol­ches Programm ist es mög­lich vol­len Zugriff auf den Computer zu erlan­gen. Für die aus­ge­führ­ten „Leistungen” wird meist zusätz­lich ein Honorar ver­langt und Daten für Onlinebanking oder Kreditkartendaten abge­fragt. So ver­su­chen die Täter Zugriff auf die Konten des Opfers zu erlan­gen. Die Angerufenen erkann­ten glück­li­cher­weise recht­zei­tig die Masche, leg­ten sofort auf oder „zogen den Stecker”.

Eine drin­gende Empfehlung der Polizei: Wer einen sol­chen Anruf erhält, sollte auf kei­nen Fall auf die Forderungen ein­ge­hen. Beenden sie sofort das Gespräch, tren­nen sie umge­hend die Internetverbindung.

Nehmen sie auf kei­nen Fall irgend­wel­che Zahlungen vor und geben sie am Telefon keine Bank- oder Kreditkartendaten wei­ter. Microsoft führt unter kei­nen Umständen unauf­ge­for­derte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbie­tet, ein schad­haf­tes Gerät zu repa­rie­ren. Selbst auf offi­zi­elle Support-​Anfragen erfol­gen Hilfestellungen fast aus­schließ­lich per E‑Mail. Microsoft schickt unauf­ge­for­dert weder E‑Mails, noch for­dert das Unternehmen per Telefonanruf per­sön­li­che oder finan­zi­elle Daten an.

Gibt sich der Anrufer als Mitarbeiter der Microsoft-​Lotterie aus, dann stimmt dies nicht: Es gibt keine Microsoft-​Lotterie. Microsoft fragt nie­mals aktiv nach Kreditkarteninformationen, um die Echtheit von Office oder Windows zu veri­fi­zie­ren. Microsoft kon­tak­tiert Nutzer nicht unge­fragt, um über neue Sicherheitsupdates zu infor­mie­ren. Ein Kontakt zum Microsoft-​Support erfolgt aus­schließ­lich auf Initiative der Nutzer, nie­mals umgekehrt.

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