Rhein-​Kreis Neuss: Regionalplan tritt in Kraft – Landrat erfreut über klare Rahmenbedingungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mit sei­ner Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt tritt am 16. April der neue Regionalplan Düsseldorf in Kraft, der auch das Gebiet des Rhein-​Kreises Neuss umfasst. 

Die Landesplanungsbehörde hatte nach einer Rechtsprüfung keine Einwendungen gegen das Maßnahmenpaket erho­ben. „Jetzt kön­nen die Städte und Gemeinden die Früchte unse­rer erfolg­rei­chen sie­ben­jäh­ri­gen Arbeit ern­ten und neue Flächen für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie bereit­stel­len“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, der Vorsitzende des zustän­di­gen Regionalrats. 

Das Gremium und seine Ausschüsse hat­ten zuvor einige zukunfts­wei­sende Beschlüsse gefasst. „Damit haben wir klare Rahmenbedingungen geschaf­fen, was sowohl der Bevölkerung als auch den Kommunen und der Wirtschaft Planungssicherheit gibt“, ist Petrauschke über­zeugt. Durch wesent­li­che Änderungen am vor­he­ri­gen Entwurf sei es gelun­gen, der dyna­mi­schen Entwicklung der Region Rechnung zu tra­gen und diese zu för­dern, indem Gewerbe und Industrie mehr Grundstücke zur Verfügung gestellt würden.

Die Aufgabe einer bedarfs­ge­rech­ten Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbeflächen ist mit dem Inkrafttreten des Regionalplans aber nicht abge­schlos­sen“, erin­nert Petrauschke. Sie bleibe viel­mehr ein Prozess, den der Regionalrat aktiv beglei­ten und steu­ern werde. Der Regionalplan wurde fort­ge­schrie­ben, um aktu­elle öko­no­mi­sche, soziale und öko­lo­gi­sche Daten zu berücksichtigen.

Zahlreiche Fachleute hat­ten die Entwicklung in den Kreisen Kleve, Mettmann und Viersen, im Rhein-​Kreis Neuss sowie in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen und Wuppertal inten­siv erörtert.

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