Deichverband in Dormagen schweigt sich aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – (BdSt NRW) Im Oktober 2017 hat sich der BdSt NRW erst­mals nach der aktu­el­len Lage beim Deichverband Dormagen/​Zons erkun­digt und eine Anfrage an den Deichgraf gesendet.

Damals hat­ten BdSt-​Mitglieder auf die Kostenexplosion bei der Planung der Deichsanierung auf­merk­sam gemacht. Die so genannte „Große Lösung“ berei­tet man­chem Kopfzerbrechen: Die Anforderungen an den Hochwasserschutz sind gestie­gen, die bereits vor­han­de­nen Mängel an den Deichanlagen sichtbar.

Von der Kölner bis fast zur Neusser Stadtgrenze soll auf einer Länge von rund 14 Kilometern saniert wer­den. Das kos­tet natür­lich – aber wie viel? Darüber schweigt der Deichverband. Ganze sechs Anfragen des BdSt NRW wur­den nicht beant­wor­tet, nur immer auf den nächs­ten Stichtag ver­wie­sen. Zwischenbericht? Aktueller Stand? Der Deichverband gibt sich einsilbig.

Das beharr­li­che Schweigen hin­ter­lässt viele Fragezeichen und Unverständnis. Schließlich will der Deichverband nach eige­nen Angaben an der Kostenschraube dre­hen und sucht nach Sparmöglichkeiten. Transparenz wäre jetzt hilf­reich, um die Bürger mit ins Boot zu holen.

Der BdSt NRW for­dert des­halb die Offenlegung des aktu­el­len Stands. Auch ein lau­fen­der Prozess ist berich­tens­wert, damit sich der mün­dige Bürger selbst ein Bild machen kann.

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