Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich, Dormagen, Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Am Dienstag (03.04.) erreich­ten die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Hinweise auf offen­bar betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen sich bis­lang Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben. 

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten auch zwei Bewohner aus Korschenbroich und Dormagen. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete ein „Oberkommissar”, von der Polizei zu sein. Man habe Einbrecher fest­ge­nom­men und dabei Notizen mit der Anschrift der Angerufenen gefunden.

Während des Telefonats fragte der Unbekannte nach Wertsachen und Bargeld. Beide schöpf­ten Verdacht, durch­schau­ten glück­li­cher­weise die betrü­ge­ri­sche Masche und lie­ßen sich nicht dar­auf ein. In den vor­lie­gen­den Fällen kam es dann zu kei­ner wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Obwohl die Täter immer öfter auf auf­ge­klärte Bürgerinnen und Bürger tref­fen, ver­zeich­net die Polizei wei­ter­hin Betrugsversuche die­ser Art. Deshalb ist es wich­tig, auch zukünf­tig miss­trau­isch zu sein, wenn Unbekannte am Telefon um Geld bit­ten oder Auskunft über deren Besitzverhältnisse erheben.

Den Trickbetrügern kann nur wirk­sam begeg­net wer­den, wenn poten­ti­elle Opfer die „Maschen” ken­nen und wis­sen, wie sie sich im Fall eines sol­chen Anrufes ver­hal­ten sol­len. Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach ihren Vermögensverhältnissen erkun­di­gen oder anbie­ten, Schmuck und Bargeld aus Sicherheitsgründen in Verwahrung zu nehmen.

Es ist daher ent­schei­dend, nicht auf die Forderungen ein­zu­ge­hen und unmit­tel­bar im Anschluss an das Gespräch die rich­tige Polizei (110) zu verständigen.

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