Kreisstraßenbauprogramm: Sicherheit und Förderung des Radverkehrs im Blick

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Rhein-​Kreis Neuss – Das Investitionsprogramm des Rhein-​Kreises Neuss für den Um‑, Aus- und Neubau der Kreisstraßen umfasst ein mit­tel­fris­ti­ges Investitionsvolumen von 50,4 Millionen Euro bei einem Eigenanteil von etwa 16,8 Millionen. 

Das geht aus dem Kreisstraßenverkehrskonzept her­vor. „Es geht uns um den Erhalt und den Ausbau der wich­ti­gen Infrastruktur. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, die Beseitigung von Engpässen sowie die Förderung des Fahrrads als Verkehrsmittel haben Priorität“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Außerdem geht es um die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen durch den Aus- und Umbau von Straßen sowie eine sinn­volle und nütz­li­che Anbindung der Kreisstraßen ans (über-) regio­nale Straßennetz“, ergänzt der zustän­dige Dezernent Karsten Mankowsky. Die Maßnahmen stün­den unter dem Vorbehalt von Finanzierung und Baurecht, zeig­ten aber, dass der Kreis auf dem rich­ti­gen Weg sei.

Das Kreisstraßenbauprogramm beinhal­tet 2018 eine Neubaumaßnahme. Es han­delt sich um ein Projekt an der Kreisstraße 10 von Oekoven nach Barrenstein. Der kom­bi­nierte Geh- und Radweg ist als Anschluss an die inner­ört­li­che Führung der K 26 in Oekoven geplant. Dadurch soll eine sichere Radwege-​Verbindung entstehen.

Die K 10 ist mit 5,50 Metern Fahrbahnbreite in die­sem Bereich sehr schmal, so dass es immer wie­der zu gefähr­li­chen Begegnungen zwi­schen Radfahrern und dem Kfz-​Verkehr kommt. Darüber hin­aus exis­tie­ren keine zumut­ba­ren Alternativen für eine ver­träg­li­che Radfahrer-​Führung in Richtung Industriegebiet Ost und wei­ter zur Grevenbroicher City. 

Die Ausführungsplanung ist abge­schlos­sen. Alle für den Radwegebau erfor­der­li­chen Grundstücke und Flächen befin­den sich im Eigentum des Kreises. Das unein­ge­schränkte Baurecht liegt somit vor“, hieß es jetzt im Nahverkehrs- und Straßenbauausschuss. Der Radweg ist Bestandteil des vom Regionalrat beschlos­se­nen Förderprogramms „Nahmobilität“, so dass auch die Finanzierung der Maßnahme sei­tens des Landes Nordrhein-​Westfalen gesi­chert ist.

Kreisstraßenbauprogramm im Blick (von links): Dezernent Karsten Mankowsky, Christoph Kurth vom Kreistiefbauamt und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Foto: A. Tinter/​Rhein-​Kreis Neuss

Die Gesamtkosten für den etwa andert­halb Kilometer lan­gen Rad- und Gehweg betra­gen rund 760 000 Euro, wovon der Kreisanteil bei 230 000 Euro liegt. Das Kreistiefbauamt berei­tet der­zeit die Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen vor und führt die finale Abstimmung mit den am Bau Beteiligten durch. Bei plan­mä­ßi­gem Verlauf des Verfahrens ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Bauarbeiten Ende Juni begin­nen kön­nen und im Herbst abge­schlos­sen sind. 

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