Jüchen: Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Global nach­hal­tige Kommune in NRW

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Am 22. März fand das knapp zwei Jahre andau­ernde Projekt „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ sei­nen offi­zi­el­len Abschluss. 

Während im Universitätsclub in Bonn die 15 Modellkommunen aus Nordrhein-​Westfalen für Ihre Arbeit aus­ge­zeich­net wur­den, ver­ab­schie­dete der Rat der Gemeinde Jüchen am Abend im Haus Katz ein­stim­mig die Jüchener Nachhaltigkeitsstrategie. 

Die Nachhaltigkeitsstrategie Jüchens wurde im Kontext der 2030-​Agenda für nach­hal­tige Entwicklung und der glo­ba­len Nachhaltigkeitsziele erstellt. Ebenfalls fan­den die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes und des Landes NRW Berücksichtigung. In 5 Sitzungen der soge­nann­ten Steuerungsgruppe hat­ten ver­schie­dene Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung die Möglichkeit, mit eige­nen Ideen und Vorschlägen zur Strategie beizutragen.

Obwohl die Verabschiedung durch den Rat das offi­zi­elle Ende des Projektes mar­kiert, ist dies erst der Anfang. Nun muss das Strategiepapier mit Leben gefühlt und die Verwirklichung der 6 Leitlinien, 18 stra­te­gi­schen Ziele,

38 ope­ra­ti­ven Ziele und 60 Maßnahmen aktiv vor­an­ge­trie­ben werden.

Die Strategie umfasst fol­gende sechs Themenfelder:

  • Arbeit und Wirtschaft
  • Demografie
  • Gesellschaftliche Teilhabe und Gender
  • Klima und Energie
  • Natürliche Ressourcen und Umwelt
  • Globale Verantwortung und Eine Welt

Projektträger des Modellprojektes war die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

(v.l.n.r.) Dr. Stefan Wilhelmy (SKEW), Dr. Klaus Reuter (LAG 21 NRW), Dr. Doris Witteler-​Stiepelmann (BMZ), Michael Schmeißer (Gemeinde Jüchen). Foto: Gemeinde
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