Meerbusch: Tatverdächtiger Autoaufbrecher mit gestoh­le­nem Rad erwischt

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Samstag (24.03.) stellte ein Anwohner der Böhler Straße, gegen 2.20 Uhr, über­rascht fest, dass am gepark­ten Auto sei­ner Mutter beide Türen offen standen.

Bei genaue­rer Betrachtung fiel ihm ein frem­der Mann auf, der im Fahrzeuginnern hockte und dort han­tierte. Als die­ser sich ertappt fühlte, flüch­tete er auf einem Mountainbike. Der Zeuge schritt beherzt ein, konnte den Verdächtigen am Gepäckträger ergrei­fen und anschlie­ßend bis zum Eintreffen der alar­mier­ten Polizei festhalten.

Der 31-​Jährige aus Düsseldorf behaup­tete, ihm sei beim Spielen mit einem Ball sel­bi­ger in das geparkte Auto geflo­gen. Warum er bei der Suche nach dem Ball die Blende des Autoradios ent­fernte und ein mobi­les Navigationsgerät aus dem Handschuhfach nahm, konnte er nicht schlüs­sig erklären.

Bei sei­nen Sachen fand die Polizei zudem Betäubungsmittel. Da der 31-​Jährige kein unbe­schrie­be­nes Blatt und bereits wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getre­ten war, schau­ten sich die Beamten auch das Fahrrad genauer an. Es stellte sich her­aus, dass das Mountainbike Ende Januar in Düsseldorf ent­wen­det und durch die Polizei zur Fahndung aus­ge­schrie­ben wor­den war.

Den ver­meint­li­chen Autoaufbrecher und Fahrraddieb nah­men die Polizisten vor­läu­fig fest. Das Fahrrad stell­ten sie sicher, um es sei­nem recht­mä­ßi­gen Eigentümer zurückzugeben.

Die Polizei kann gestoh­lene Gegenstände nur als sol­che erken­nen, wenn der recht­mä­ßige Eigentümer den Diebstahl anzeigt und das Diebesgut zur Fahndung aus­ge­schrie­ben wird. Hierzu eig­nen sich Individualkennzeichnungen, zum Beispiel Fahrradrahmennummern. Wer sicher gehen möchte, dass sein Fahrrad ein­deu­tig zuge­ord­net wer­den kann, lässt es kodie­ren. Die Kodierung, in Form eines indi­vi­du­el­len Aufklebers am Rad, kann von Polizisten vor Ort über­prüft und der Eigentümer so ermit­telt wer­den. Zudem schreckt eine Kodierung Gelegenheitstäter ab, denn die Wahrscheinlichkeit anhand eines kodier­ten Fahrrades über­führt zu wer­den, ist hoch.

Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihr Fahrrad bei der Polizei kodie­ren zu las­sen. Hierzu wer­den neben dem Fahrrad ein Eigentumsnachweis (z.B. Rechnung) und ein Personalausweis benötigt.

Der Polizeibezirksdienst Meerbusch bie­tet an den fol­gen­den zwei Terminen Fahrradkodierungen an:

  • Sonntag, 10.06.2018, 10 bis 16 Uhr, in Meerbusch-​Lank, Alter Schulhof, Fußgängerzone Hauptstraße, im Rahmen des Ökomarktes.
  • Samstag, 23.06.2018, 15 bis 17 Uhr, in Meerbusch-​Büderich, Abenteuerspielplatz, beim Stadtteilfest.
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