Korschenbroich: Enkeltrickbetrüger lei­der erfolgreich

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich-​Kleinenbroich (ots) – Eine vier­stel­lige Geldsumme und Goldschmuck erbeu­te­ten Trickbetrüger am Donnerstag (22.3.2018) von einer Seniorin in Kleinenbroich. 

In einem Telefongespräch behaup­tete ein angeb­li­cher Enkel, drin­gend eine grö­ßere Summe Bargeld zu benö­ti­gen. Der unbe­kannte, männ­li­che Anrufer wirkte in meh­re­ren Gesprächen der­ma­ßen auf die betagte Dame ein, dass sie sich zu einer Übergabe von Erspartem und Schmuck bereit erklärte.

Auch die Tatsache, dass der ver­meint­li­che Verwandte angab, nicht sel­ber kom­men zu kön­nen, son­dern einen Boten zu schi­cken, der die Wertsachen in Empfang neh­men würde, machte die Seniorin zunächst nicht misstrauisch.

Gegen 17 Uhr, erschien dann tat­säch­lich ein Mann, etwa 30 Jahre alt und kom­plett schwarz geklei­det, der das Geld und den Schmuck entgegennahm.

Die Betrüger ver­such­ten anschlie­ßend noch, die Seniorin in ver­meint­li­cher Sicherheit zu wie­gen. Nach der Übergabe mel­dete sich tele­fo­nisch eine Frau bei der Kleinenbroicherin und behaup­tete, der Geldbetrag sei bereits wie­der auf das Konto der Betrogenen ein­ge­zahlt worden.

Bei der Gelegenheit ließ sich die Anruferin auch gleich noch die Bankdaten mit­tei­len. Die Polizei erfuhr erst am nächs­ten Tag (23.3.) von der Tat, als der Schwindel auf­flog. Die Ermittlungen führt nun das Kriminalkommissariat 12.

Der per­fi­den Masche der Täter kann nur durch Aufklärung im Vorfeld begeg­net wer­den, davon ist die Polizei über­zeugt. Senioren, die durch die Berichterstattung oder durch Freunde und Familie über das Vorgehen von Betrügern auf­ge­klärt wer­den und im Ernstfall wis­sen, dass sie nicht auf Forderungen am Telefon ein­ge­hen und keine Informationen über Vermögensverhältnisse preis­ge­ben sol­len, lau­fen nicht Gefahr, leichte Beute fal­scher Enkel zu werden.

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