Rhein-​Kreis Neuss: Landesminister ant­wor­tet Landrat – B 477n im Arbeitsprogramm 2019

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Wie Landesverkehrsminister Hendrik Wüst jetzt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke infor­mierte, wird die Ortsumgehung Rommerskirchen – B477n – ins Arbeitsprogramm 2019 aufgenommen. 

Der Landesbetrieb werde dann begin­nen, die natur­schutz­fach­li­chen Erhebungen und Untersuchungen zu aktua­li­sie­ren. Weil die Maßnahme im jüngs­ten Masterplan des Landes zur Umsetzung des Fernstraßenbedarsplans nicht ent­hal­ten war, hatte sich der Landrat zuvor in einem Schreiben an Minister Wüst gewandt und um eine drin­gende Realisierung der Maßnahme ab 2019 gebeten.

Die alte Landesregierung hatte die Planung für die Ortsumgehung Rommerskirchen ruhend gestellt, obwohl sie durch die Bundesregierung erneut als vor­dring­lich ein­ge­stuft wor­den war. „Die Realisierung ab 2019 ist eine gute Nachricht für Rommerskirchen, für den Rhein-​Kreis Neuss und für die Region“, so Petrauschke.

Wie der Landrat an Minister Wüst geschrie­ben hatte, ist die Ortsumgehung Rommerskirchen/​Butzheim/​Frixheim nicht nur für die Wohnbevölkerung wich­tig. Die B 477n habe auch als Querspange für das Rheinische Revier große Bedeutung. Sie sei nicht nur ergän­zende Entlastungslinie für den euro­päi­schen Verkehrsknotenpunkt Köln, son­dern zugleich die zen­trale Achse zur Anbindung des Rheinischen Reviers an den Großraum Düsseldorf.

Und eine gut ver­netzte und nicht über­las­tete Infrastruktur stelle einen ent­schei­den­den Standortfaktor dar und ent­scheide somit über den Erhalt von Arbeitsplätzen in der ohne­hin von der Energiewende stark betrof­fe­nen Region. 

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