Neuss: Keine Gesundheitsgefährdung für Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Hoisten

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nach einer Meldung über eine mög­li­che Gesundheitsgefährdung am Feuerwehrhaus Hoisten haben Fachleute des städ­ti­schen Gebäudemanagement und der Feuerwehr kurz­fris­tig eine Begehung und Begutachtung des Gebäudes vorgenommen.

Danach konnte die von drit­ter Stelle vor­ge­tra­gene Gesundheitsgefährdung durch Asbest oder Schimmel defi­ni­tiv aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

Bauliche Mängel wur­den eben­falls in Augenschein genom­men und unter den Beteiligten und Betroffenen ein­ver­nehm­lich eine Reihe von Maßnahmen ein­ge­lei­tet. So wurde nach Überprüfung der Elektrik bereits diese Woche ein FI-​Schalter ausgetauscht.

Im Bereich des Kellerabgangs und des Kellers (Lager und Heizungskeller) las­sen Ausblühungen an den Wänden auf das Eindringen von Feuchtigkeit schlie­ßen, Schimmel konnte nicht fest­ge­stellt wer­den. Um zu ver­hin­dern, dass sich bei Schlagregen Pfützen in der Halle bil­den, wird kurz­fris­tig eine Schlosserfirmen beauf­tragt, län­gere oder andere Dichtungen an den 2012 erneu­er­ten Toren einzubauen.

Eine Anpassung der außen lie­gen­den Pflasterfläche mit Einbau von Dränrinnen ist nicht wirt­schaft­lich und wurde daher ein­ver­nehm­lich ver­wor­fen. Zwei feh­len­den Platten in der Decke wer­den kurz­fris­tig ersetzt und in die­sem Zug andere Platten und die Befestigung an der Unterkonstruktion überprüft.

Da das Material aber in sich fest gebun­den ist, kann keine mög­li­cher­weise schäd­li­che Faserfreisetzung erfol­gen und eine Gesundheitsgefährdung ist aus­ge­schlos­sen. Risse in Ausfachungswänden sind sta­tisch nicht rele­vant. An der Außenfassade wer­den kos­me­ti­sche Reparaturen durch­ge­führt, Fehlstellen in der Fassade wer­den aus­ge­bes­sert und die Außenwand des Aufenthaltsraumes zur Straße hin wird ein­mal weiß gestrichen.

Der Einbau eines elek­tri­schen Antriebs ist vor der anste­hen­den Laufzeit des Gebäudes nicht mehr wirt­schaft­lich. Darüber hin­aus wurde ver­ein­bart, dass der Einbau einer Abgasabsauganlage (wie bereits in den ande­ren Feuerwachen ver­baut) oder eine ver­gleich­bare Lösung erfol­gen muss.

Fazit: Das Feuerwehrhaus hat die dem Alter ent­spre­chen­den Abnutzungs- und Gebrauchsspuren. Die Funktionalität und die Betriebssicherheit ist jedoch sicher gestellt. Eine Gesundheitsgefährdung durch Asbest oder Schimmel kann defi­ni­tiv aus­ge­schlos­sen werden.

Quelle: Stadtpressestelle Neuss

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