Grevenbroich: Fünf Zentner schwere, eng­li­sche Fliegerbombe gefun­den – Entschärft

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Nach mehr­tä­gi­ger Suche konnte heute der ver­dacht bestä­tigt wer­den. In vier Metern tiefe wurde eine fünf Zentner schwere, eng­li­sche Fliegerbombe lokalisiert.

Die Stadt Grevenbroich warnt: Im Stadtteil Elsen/​Fürth wurde eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefun­den. Es wur­den Gefahrenbereiche festgelegt.

In der Evakuierungszone – bis zu einer Entfernung von 300 m vom Fundort (inne­rer ein­ge­zeich­ne­ter Kreis) – ist ein Aufenthalt ab 13.30 Uhr nicht mehr gestattet.

Die Bombe muss vor Ort ent­schärft wer­den, so dass der Gefahrenbereich bis 13.30 Uhr ver­las­sen sein muss. Die Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden wer­den die­sen Bereich kon­trol­lie­ren und dafür Sorge tra­gen, dass sich keine Personen mehr im Sicherheitsbereich auf­hal­ten werden.

In den Gefahrenbereichen wer­den Lautsprecherfahrzeuge der Feuerwehr ein­ge­setzt, um die Bevölkerung zu informieren.

Für Personen, die die Evakuierungszone ver­las­sen müs­sen, stellt die Stadt Grevenbroich für die Dauer der Entschärfungsarbeiten die Zelte Am Hagelkreuz in Grevenbroich als Aufenthaltsräume zur Verfügung.

Transporte dort­hin wer­den an den nach­fol­gend gelis­te­ten Sammelpunkten orga­ni­siert. Die Verwaltung bit­tet aus logis­ti­schen Gründen gleich­wohl zunächst um ent­spre­chende Eigeninitiative.Sammelpunkte sind

  • Parkplatz ALDI, Düsseldorfer Straße
  • Kirmesplatz Elsen
  • Am Klostereck

Für wei­tere Informationen wurde eine Bürgerhotline unter 02181 /​608 – 333 eingerichtet.

Für geh­be­hin­derte, kranke oder bett­lä­ge­rige Personen wird ein Transport sicher­ge­stellt. Wenden Sie sich hierzu bitte an das DRK unter der Rufnummer 0152 – 01609159.

In der Sicherheitszone – bis zu einer Entfernung von 500 m vom Fundort aus (äuße­rer ein­ge­zeich­ne­ter Kreis) – ist ein Aufenthalt im Freien ab 14.30 Uhr nicht mehr gestattet.

Ab 14.30 Uhr ist in der Sicherheitszone zivil­schutz­mä­ßi­ges Verhalten not­wen­dig. Die Bevölkerung wird gebe­ten sich ab dann in geschlos­se­nen Räumen auf­zu­hal­ten, die der Fundstelle abge­wandt sind. Alle Fenster sind eben­falls geschlos­sen zu halten.

Nachbarn (ins­be­son­dere ältere, kranke, gehör­lose, blinde, behin­derte und/​oder nicht deutsch­spra­chige Personen) sind zu infor­mie­ren. Diese Sicherheitshinweise und Verhaltensregeln sind zur eige­nen Sicherheit zu beachten.

Die durch­zu­füh­ren­den Arbeiten sind im Rahmen der Gefahrenabwehr unab­weis­bar und zwin­gend not­wen­dig. Die Stadt Grevenbroich wird die Unannehmlichkeiten für die Betroffenen auf ein Mindestmaß reduzieren.

Das Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gege­ben. Informationen über das Ende der Entschärfung erhal­ten Sie auch über die loka­len Medien.

Nachtrag

Die Hinterlassenschaft aus dem letz­ten Krieg konnte erfolg­reich ent­schärft werden.

Foto: Stadt
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