Klartext​.NRW: Fußball-​Weltmeisterschaft 2018 – Public-​Viewing ist auch nach 22.00 Uhr erlaubt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:
Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-​Westfalen dür­fen zur Fußballweltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Russland Public Viewing an öffent­li­chen Plätzen auch nach 22.00 Uhr ermöglichen.

Das Umweltministerium hat dies in einem ent­spre­chen­den Erlass klar­ge­stellt. Die kon­kre­ten Entscheidungen über die Zulässigkeit ein­zel­ner Veranstaltungen tref­fen die Behörden vor Ort. Das Umweltministerium bit­tet die Kommunen darum, einen fai­ren Ausgleich zwi­schen den Belangen der ruhe­be­dürf­ti­gen Anwohner und denen der Fußballanhänger zu schaffen.
 
„Das gemein­same Erleben der Fußballspiele auf den Public-​Viewing-​Veranstaltungen war wäh­rend der ver­gan­ge­nen Fußball-​Welt- und Europameisterschaften ein gro­ßer Erfolg. Solche Gemeinschaftserlebnisse wol­len wir den Fans auch bei den Spielen der Weltmeisterschaft in Russland ermög­li­chen. Zugleich haben aber auch die Anwohner ein Anrecht auf Ruhe, beson­ders bei spä­te­ren Spielen an Werktagen“, sagte Umweltministerin Christina Schulze Föcking.
 
Der gemein­same Erlass mit der Staatskanzlei erläu­tert die Möglichkeiten, von den bestehen­den Ausnahmeregelungen im Landes-​Immissionsschutzgesetz Gebrauch zu machen und für das Fußballschauen auf Großbildleinwänden im öffent­li­chen Raum ent­spre­chende Ausnahmen von der Nachtruhe ab 22 Uhr zu ertei­len. Dabei muss das Ruhebedürfnis der Anwohner berück­sich­tigt werden.
 
Laute Fan-​Artikel wie Druckluftfanfaren oder Trillerpfeifen soll­ten bei den Veranstaltungen aller­dings aus­ge­schlos­sen wer­den. Ministerin Schulze Föcking: „Bei aller Begeisterung für den Sport müs­sen wir dar­auf­hin wei­sen, dass von die­sen Fan-​Artikeln Lärmbelastungen aus­ge­hen, die gesund­heits­ge­fähr­dend für Mitmenschen sein und sogar Notfalldurchsagen über­tö­nen kön­nen. Deshalb spre­chen wir uns sehr deut­lich gegen eine Benutzung sol­cher Geräte in Menschenmengen aus.“

(82 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)