Jüchen: Rattenbekämpfung in der Gemeinde

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Lebensräume, in denen sich Ratten ver­mehrt auf­hal­ten, sind Hausgärten und Hinterhöfe, Kanalisationsnetze, Parks, öffent­li­che Plätze und auch Schulen, beson­ders wenn sie an den Orten genü­gend Nahrung finden.

Probleme mit Ratten kön­nen daher nach­hal­tig in ers­ter Linie durch eine Reduzierung des Nahrungsangebotes als durch den Einsatz von Giften ver­mie­den werden.

Deshalb soll­ten nach­fol­gende Hinweise beach­tet werden:

  • Auf hygie­ni­sche und sau­bere Verhältnisse achten. 
  • Keine Nahrungs- und Futtermittel offen auf dem Grundstück las­sen, Fallobst ein­sam­meln und über die Bio-​Tonne entsorgen. 
  • Nur Küchenabfälle vor Kochtopf kom­pos­tie­ren oder in die Bio-​Tonne geben, gekochte Speisereste über die Restmülltonne entsorgen. 
  • Restmülltonnen ver­schlos­sen hal­ten, nicht über­fül­len und nicht mit geöff­ne­tem Deckel ste­hen lassen. 
  • Nahrungsmittelreste und –abfälle gehö­ren nicht in die Kanalisation (auch nicht zerkleinert). 
  • Öffnungen und Schlupflöcher an Gebäuden ver­schlie­ßen; hier­bei auch auf Abwasserschächte und Leitungen achten. 
  • Vogelfutter lockt auch Ratten an und kann sogar die Wirkung der Ködergifte stö­ren. Bei einer Fütterung
  • von Vögeln sollte das Futter nur über Vogelhäuschen in klei­nen dosier­ten Mengen ver­ab­reicht werden.

Sollte es den­noch zu einem Rattenbefall auf dem eige­nen Grundstück kom­men, so ist es erfor­der­lich umge­hend die Gemeinde Jüchen unter der Rufnummer 02165 /​915 – 1010 zu informieren.

Diese wird die Schädlingsbekämpfungsfirma mit der Rattenbekämpfung beauf­tra­gen. Die Bekämpfung geschieht durch Auslegen von Giftködern in soge­nann­ten Rattenköderstationen, die auf den Grundstücken an geeig­ne­ten Stellen posi­tio­niert und regel­mä­ßig (min­des­tens wöchent­lich) über­prüft wer­den müssen.

Diese Maßnahme ist für die Bürger der Gemeinde Jüchen kos­ten­los, sodass der Grundstückseigentümer ledig­lich die gerin­gen Kosten für die Köderstationen zu tra­gen hat. Diese gehen jedoch in das Eigentum des Grundstückseigentümers über und kön­nen wie­der­ver­wen­det wer­den. Ein Erfolg der Aktion lässt sich jedoch nur dann erzie­len, wenn alle – Grundstückseigentümer, Mieter, Pächter usw. – mitwirken.

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