Rhein-​Kreis Neuss: NGG Krefeld-​Neuss – Juristischer Beistand für Arbeitnehmer

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Zoff im Job: Im Rhein-​Kreis Neuss sind Beschäftigte in Bäckereien, Restaurants und Hotels über­durch­schnitt­lich oft auf juris­ti­sche Hilfe angewiesen. 

Das geht aus der Rechtsschutz-​Bilanz der Gewerkschaft Nahrung-​Genuss-​Gaststätten (NGG) Krefeld-​Neuss her­vor. „In der Region waren unsere Fachleute im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 188 Mal im Einsatz“, berich­tet NGG-​Geschäftsführerin Manja Wiesner. Besonders oft sei es hier­bei um zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne gegangen.

llein in die­sem Bereich zählte die NGG 136 Streitfälle. Auch uner­laubte Kündigungen und feh­len­des Weihnachts- oder Urlaubsgeld sorg­ten nach Gewerkschaftsangaben häu­fig für Ärger.

Viele Chefs kal­ku­lie­ren damit, dass sich Mitarbeiter nicht weh­ren und alles hin­neh­men. Der Rechtsschutz sorgt dafür, dass die Beschäftigten zu ihrem guten Recht kom­men und den Arbeitgebern die Rote Karte gezeigt wird – zur Not vor Gericht“, macht Wiesner klar.

Die Berater küm­mer­ten sich dabei auch ums Sozialrecht: Die Palette rei­che hier vom Widerspruch gegen den feh­ler­haf­ten ALG-​II-​Bescheid bis hin zum Krankengeld, das nicht gezahlt wurde. Auch bei einer Insolvenz könn­ten Beschäftigte Hilfe bekom­men, so die NGG.

Die Rechtsberatung ist in den letz­ten Jahren zu einer wich­ti­gen Anlaufstelle für Beschäftigte aus dem Rhein-​Kreis Neuss gewor­den. Besonders oft sind Arbeitnehmer aus dem Gastgewerbe sowie dem Fleischer- und Bäckerhandwerk betrof­fen“, sagt Wiesner. Wenn ein offe­nes Wort mit dem Chef nicht rei­che, so die NGG Krefeld-​Neuss, soll­ten Arbeitnehmer nicht auf­ge­ben, son­dern sich pro­fes­sio­nelle Hilfe holen. Anspruch auf eine kos­ten­lose Rechtsberatung hat, wer Mitglied einer DGB-​Gewerkschaft ist.

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