Festnahmen nach Manipulation von Geldautomaten in Kerpen und dem Rhein-​Kreis Neuss

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Dormagen, Kaarst, Rommerskirchen, Grevenbroich, Kerpen, Rhein-​Erft-​Kreis (ots) – Die Polizei in Kerpen nahm am Samstagabend (17.3.) eine Frau (26) und einen Mann (26) fest. 

Beide ste­hen im Verdacht, Geldautomaten mani­pu­liert zu haben. Ein Zeuge beob­ach­tete, gegen 18 Uhr, wie das Duo einen Geldautomaten in Kerpen für „Cash Trapping” prä­pa­rierte. Bei die­ser Betrugsmasche wird der Geldausgabeschacht von Geldautomaten so mani­pu­liert, dass die aus­zu­zah­lende Bargeldsumme im Ausgabeschacht hän­gen bleibt.

Der Zeuge ver­stän­digte die Polizei, die die bei­den Tatverdächtigen auf­grund des Verdachts des gewerbs­mä­ßi­gen Diebstahls vor­läu­fig fest­nahm. Nach bis­lang vor­lie­gen­den Erkenntnissen ist der tat­ver­däch­tige 26-​Jährige mit glei­cher Arbeitsweise bereits in 13 Fällen im Rhein-​Erft-​Kreis in Erscheinung getreten.

Auch in Neuss, Dormagen, Grevenbroich, Kaarst und Rommerskirchen fie­len Bankkunden der Masche zum Opfer. Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss führ­ten in knapp 20 Fällen zu einem drin­gen­den Tatverdacht gegen den in Kerpen fest­ge­nom­me­nen 26-​jährigen Kölner.

Der Verdächtige wurde einem Haftrichter vor­ge­führt. Dieser ord­nete Untersuchungshaft an.

Die Polizei rät bei der Abhebung an Geldautomaten zur Vorsicht. Wird bei einem Abhebevorgang Geld nicht aus­ge­zahlt, soll­ten die Betroffenen unbe­dingt am Geldautomaten ver­blei­ben und Kontakt zur Bank oder der Polizei aufnehmen.

(77 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)