Wood & Brass“: Konzert der Musikschule Rhein-​Kreis Neuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mit einem abwechs­lungs­rei­chen Konzert unter dem Leitwort „Wood & Brass“ prä­sen­tierte sich jetzt die Musikschule Rhein-​Kreis Neuss in der Alten Schule in Korschenbroich. 

Musik für Holz- und Blechbläser stand auf dem Programm, zu dem Musikschulleiterin Ruth Braun-​Sauerwein und Fachbereichsleiterin Susanne Tòth die zahl­reich erschie­ne­nen Gäste begrüß­ten. Eine gute Stunde musi­zier­ten 23 Schüler und Schülerinnen.

Zum strah­len­den Sonnenschein passte schon der erste Beitrag eines Blockflöten-​Quartetts mit zwei Sätzen aus Telemanns „Concerto F‑Dur“ und einem fun­keln­den Allegro. Dass auch moderne Musik für die Blockflöte kein „No-​Go“ dar­stellt, zeig­ten Erin Holbrook und Milan Thüer, beide erfolg­rei­che Teilnehmer von „Jugend musi­ziert“, mit ihren über­zeu­gen­den Beiträgen. Mit kräf­ti­gem Ton und rhyth­misch sicher, spielte Sebastian Faber auf dem Tenorhorn. Musikalisch inspi­riert war Franz Dorns Beitrag von einem Mozart-​Menuett für Klarinette. Auf die­sem Instrument zeigte auch Antonia Wienold mit einem Stück von Georg Friedrich Händel ihre guten Ansätze.

„Wood & Brass“: Holz- und Blechbläser stan­den im Mittelpunkt eines Konzerts, das die Musikschule Rhein-​Kreis Neuss in der Alten Schule in Korschenbroich gab. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Die Querflöten fehl­ten nicht: Jule Andretzky spielte ein pro­gram­ma­ti­sches Stück von Daniel Hellbach, Johanna Berkner, führte – beglei­tet von Maja Meinhardt – zwei moderne Stücke mit tra­di­tio­nel­lem Hintergrund auf, und das Duo Adriana Kunze/​Hansi Quin griff mit zwei Telemann-​Sätzen aus der „Sonate D‑Dur“ in die Schatztruhe des Barock. Davor war Simon Löns zu hören, der Barry Cockcrofts „Kuku“ mit sei­nem expe­ri­men­tel­len Charakter sehr gut zu meis­tern wusste. Mit schö­nem Ton und dem pas­sen­den Gespür gestal­tete Maike Schmitz eine Aria von Eugène Bozza. Gekonnt brachte schließ­lich Jakob Offermann am Saxophon „Double Trouble“ zum Ausdruck, und Len Haskic meis­terte auch die schnel­len Passagen in James Raes´ „Situation Comedy“ bestens.

Als Gast war Urs Franken für das Waldhorn zustän­dig, auch er ein Landeswettbewerbsteilnehmer. Camille Saint-​Saens´ Konzertstück opus 94 ver­langte eini­ges ab von dem jun­gen Musiker, doch die­sen Herausforderungen zeigte er sich sehr gut gewach­sen. Mit reich­lich Energie wurde das Saxophon-​Quartett zum „Rausschmeißer“: Mike Curtis´ „Klezmer Tryptich“ erwies sich als wür­di­ger Abschluss eines Fachbereichskonzerts. 

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