Neuss: Kindertagesbetreuung – hohe Nachfrage – Provisorien erforderlich

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Durch die enorme Ausbauleistung der Stadt Neuss konnte von 2012 bis 2018 ein Plus von 766 U3-​Plätzen ver­zeich­net wer­den. Das ent­spricht einer Steigerung der U3- Plätze von 76 Prozent. 

Dies konnte nicht zuletzt auch auf­grund der beacht­li­chen Plan- und Bauleistung der Stadt Neuss und ande­rer Bauträger rea­li­siert wer­den. Allein vom Gebäudemanagement Neuss wur­den in den letz­ten fünf Jahren (Zeitraum März 2013 bis März 2018) 56 Kindergartengruppen neu her­ge­stellt bezie­hungs­weise ertüch­tigt. Dies war mit einer Investition von rund 21 Million Euro verbunden.

Von pri­va­ten Investoren wur­den im glei­chen Zeitraum 31 Gruppen neu errich­tet bezie­hungs­weise ertüch­tigt. Durch das her­vor­ra­gende Engagement der freien Träger konn­ten wei­tere 20 Trägerschaften – auf sie­ben Träger ver­teilt – gewon­nen wer­den. Die U3-​Quote ist von 2012 bis 2018 um 65 Prozent gestiegen.

Trotz der enor­men Steigerung der U3-​Plätze um 76 Prozent hat sich die U3-​Quote ledig­lich um 13,8 Prozent erhöht. Diese reicht in Anbetracht der Steigerung der U3-​Quote von 2012 bis 2018 um 65 Prozent nicht aus. Entgegen der vor­he­ri­gen Bevölkerungsprognose ist ein wei­te­rer Anstieg in der Bevölkerungsentwicklung in den Jahrgängen 0 bis 6 zu verzeichnen.

Aufgrund von Verzögerungen bei der Fertigstellung der ursprüng­lich für 2018 geplan­ten Kitas reagiert die Verwaltung jetzt mit sofor­ti­gen Maßnahmen. So sol­len mög­lichst kurz­fris­tig sechs neue Provisorien zur Abdeckung der zusätz­li­chen Bedarfe errich­tet wer­den. In Abstimmung mit allen Akteuren wird zudem nach Übergangslösungen zur Kindertagesbetreuung gesucht.

Zusätzlich wer­den geeig­nete Grundstücke für die in Zukunft erfor­der­li­chen Kitas aus­ge­macht: acht Kitas sind bereits in Auftrag plus sechs Kitas als Ersatz für die neuen Provisorien. In den kom­men­den Jahren zeich­net sich dar­über hin­aus ein Mehrbedarf an Kindertagesbetreuung durch eine stär­kere Inanspruchnahme des Rechtsanspruches und der zukünf­ti­gen Bevölkerungsentwicklung ab.

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