Korschenbroich: 20 Jahre deutsch-​russischer Freundschaftsvertrag

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Korschenbroich – Eine lange Freundschaft verbindet die Städte Korschenbroich und Troizk.

Am Dienstag, 06. März, konnte Bürgermeister Marc Venten eine Delegation aus der „Wissenschaftsstadt“, die zu Moskau gehört, mit ihren hiesigen Gastgebern in seinem Amtszimmer begrüßen. Anlass für die Reise nach Korschenbroich ist diesmal der Internationalen Frauentag.

Die Deutschlehrerin Anna Tsyrulnik wird am 07. März zum Internationalen Frauentag im ausverkauften Sandbauernhof Liedberg einen Vortrag halten. Sie veranschaulicht, wie der Frauentag heute und früher in ihrer Heimat begangen wurde. Die schöne Idee hierzu kam dem Verein „Forum für internationalen Austausch“ e.V. mit der Vorsitzenden Dorothea Hoelper und wurde von Nora Osmani, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, gerne angenommen und umgesetzt.

Begleitet wird Anna Tsyrulnik von ihrem Mann Wladimir, der stellvertretenden Bürgermeisterin von Troizk Valentina Gluschkova und Tatyana Senatorova, ebenfalls Lehrerin.

Gefeiert werden konnte auch das 20-jährige Bestehen des Freundschaftsvertrages zwischen den Städten. Im Oktober 1998 wurde die Freundschaft zwischen Korschenbroich und Troizk erstmals in einem Schriftstück vereinbart. Valentina Gluschkova erinnerte in einer Ansprache an die vielen unterschiedlichen Begegnungen und an die Besonderheiten der ersten Jahre.

Bürgermeister Venten und die stellvertretende Bürgermeisterin Valentina Gluschkova freuen sich über den neu besiegelten Freundschaftsvetrag. Foto: K.Maaß

Bis heute haben rund 1.000 Schüler an Austauschen teilgenommen, aber auch Lehrer, Ärzte, Musiker und Mitarbeiter der Stadtverwaltungen besuchten sich gegenseitig. Viele enge Kontakte bestehen noch heute. Grund genug für Bürgermeister Venten den Freundschaftsvertrag offiziell neu zu besiegeln.

Valentina Gluschkova und Marc Venten sind sich einig, dass das Verständnis füreinander ausschlaggebend ist und der Austausch auf kommunaler Ebene dazu beiträgt, Vorbehalte abzubauen und die Welt ein bisschen friedlicher zu gestalten.

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