Korschenbroich: 20 Jahre deutsch-​russischer Freundschaftsvertrag

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Eine lange Freundschaft ver­bin­det die Städte Korschenbroich und Troizk. 

Am Dienstag, 06. März, konnte Bürgermeister Marc Venten eine Delegation aus der „Wissenschaftsstadt“, die zu Moskau gehört, mit ihren hie­si­gen Gastgebern in sei­nem Amtszimmer begrü­ßen. Anlass für die Reise nach Korschenbroich ist dies­mal der Internationalen Frauentag.

Die Deutschlehrerin Anna Tsyrulnik wird am 07. März zum Internationalen Frauentag im aus­ver­kauf­ten Sandbauernhof Liedberg einen Vortrag hal­ten. Sie ver­an­schau­licht, wie der Frauentag heute und frü­her in ihrer Heimat began­gen wurde. Die schöne Idee hierzu kam dem Verein „Forum für inter­na­tio­na­len Austausch“ e.V. mit der Vorsitzenden Dorothea Hoelper und wurde von Nora Osmani, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, gerne ange­nom­men und umgesetzt.

Begleitet wird Anna Tsyrulnik von ihrem Mann Wladimir, der stell­ver­tre­ten­den Bürgermeisterin von Troizk Valentina Gluschkova und Tatyana Senatorova, eben­falls Lehrerin.

Gefeiert wer­den konnte auch das 20-​jährige Bestehen des Freundschaftsvertrages zwi­schen den Städten. Im Oktober 1998 wurde die Freundschaft zwi­schen Korschenbroich und Troizk erst­mals in einem Schriftstück ver­ein­bart. Valentina Gluschkova erin­nerte in einer Ansprache an die vie­len unter­schied­li­chen Begegnungen und an die Besonderheiten der ers­ten Jahre.

Bürgermeister Venten und die stell­ver­tre­tende Bürgermeisterin Valentina Gluschkova freuen sich über den neu besie­gel­ten Freundschaftsvetrag. Foto: K.Maaß

Bis heute haben rund 1.000 Schüler an Austauschen teil­ge­nom­men, aber auch Lehrer, Ärzte, Musiker und Mitarbeiter der Stadtverwaltungen besuch­ten sich gegen­sei­tig. Viele enge Kontakte bestehen noch heute. Grund genug für Bürgermeister Venten den Freundschaftsvertrag offi­zi­ell neu zu besiegeln.

Valentina Gluschkova und Marc Venten sind sich einig, dass das Verständnis für­ein­an­der aus­schlag­ge­bend ist und der Austausch auf kom­mu­na­ler Ebene dazu bei­trägt, Vorbehalte abzu­bauen und die Welt ein biss­chen fried­li­cher zu gestalten.

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