Neuss: Spendengelder in Pskow – Dank geht an SpenderInnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Für die groß­zü­gige Spendenbereitschaft und die jahr­zehn­te­lange Zusammenarbeit bedankte sich der Pskower Stadtpräsident Iwan Zezerski jetzt in einem offi­zi­el­len Schreiben an die Stadt Neuss.

Durch die Spendenbereitschaft zahl­rei­cher Neusser Bürgerinnen und Bürgern konn­ten viele wohl­tä­tige Projekte in Pskow rea­li­siert werden.

Mit Beginn der Städtepartnerschaft zwi­schen Neuss und Pskow war eine Spendenaktion mit dem Zweck ins Leben geru­fen wor­den, um die dama­lige Suppenküche in Pskow finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Auch nach­dem die Suppenküche, die über­wie­gend von Seniorinnen und Senioren auf­ge­sucht wurde, nach einer gesetz­li­chen Änderung im Rentenbereich obso­let gewor­den war, hat­ten die Neusser Bürgerinnen und Bürger ihre Spendenbereitschaft nicht eingestellt.

Im Januar 2016 sind ins­ge­samt noch Spendengelder in Höhe von rund 54.000 Euro ver­blie­ben. Bürgermeister Reiner Breuer hatte damals ent­schie­den, diese Gelder für wei­tere huma­ni­täre Zwecke in Pskow zu ver­wen­den. In Absprache mit dem Stadtpräsidenten Iwan Zezerski wur­den zunächst medi­zi­ni­sche Geräte für die Kinderklinik Pskow finan­ziert sowie eine Rollstuhlrampe im Zentrum für Soziologie und Marketing, das regel­mä­ßig ältere Menschen aufsuchen.

Nach Umsetzung die­ser Projekte wur­den die ver­blie­ben­den Spendengelder für wei­tere Zwecke in Pskow genutzt. Von der Realisation über­zeug­ten sich die von Bürgermeister Breuer beauf­trag­ten Spendenbevollmächtigte Joachim Elblinger, Leiter der Feuerwehr Neuss, und Bernhard Stöcker, Vorsitzender des Fördervereins Neuss/​Pskow, bei einem Besuch im Oktober 2017 in Pskow.

Mit den Spendengeldern wurde eine Rollstuhlrampe am Eingang einer Schule errich­tet. Das Kinderkrankenhaus hat vier medi­zi­ni­sche Anlagen (Absaugund Beatmungsgeräte) erhal­ten. Zehn Kindertagesstätten und das SOS-​Kinderdorf haben für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen spe­zi­ell not­wen­di­ges Holzspielzeug bekom­men. Das Holzspielzeug stammt aus der Behindertenwerkstatt in Pskow.

Das Pskower Waisenhaus ist mit einer Küchenausstattung ver­sorgt wor­den, in der nun jedes Kind ein eige­nes Geschirr benut­zen kann und fünf Mahlzeiten am Tag erhält. Ein Pskower Schulinternat konnte von den Spendengeldern ein Musikzimmer erstel­len, wel­ches als Therapieraum genutzt wird. Auch das Pskower Tierheim hat von den Spendengeldern pro­fi­tiert, indem Therapiemaßnahmen mit Hunden für Kinder und ältere Menschen geför­dert wer­den konnten.

Impressionen (Fotos: Melanie Stegemann)

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