Dormagen: Gemeinschaftlicher Dorfladen – Stadt lädt inter­es­sierte Bürger zu Workshop ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Am Samstag, 24. März 2018, fin­det von 10 bis 15 Uhr im Feuerwehrgerätehaus des Löschzugs Gohr (Jägerweg 2) ein Workshop rund um einen mög­li­chen Dorfladen in Gohr und Broich statt. 

Nachdem bei der Auftaktveranstaltung im Oktober rund 100 Bürgerinnen und Bürger gro­ßes Interesse an einem gemein­schaft­lich betrie­be­nen Dorfladen zeig­ten, sol­len in Gohr und Broich jetzt die nächs­ten Schritte vor­be­rei­tet werden. 

Die fach­li­che Leitung des Workshops über­neh­men Christian Klems und Heinz Frey von der Unternehmensgesellschaft für DORV-​Zentren. Die Abkürzung DORV steht für Dienstleistung und Ortsnahe Rundumversorgung. „Der Workshop dient dazu, die Dorfbewohner kon­kret zu befragen:

  • Welche Dienstleistungen benö­ti­gen sie? Wer kann sich in das Projekt einbringen?

Das wol­len wir her­aus­fin­den“, sagt Harald Schlimgen, Fachbereichsleiter für Bürger- und Ratsangelegenheiten bei der Stadt Dormagen. Auch der Zeitplan für das Vorhaben soll geklärt wer­den. „Alle Bürger, die mit zu bes­se­ren Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten vor Ort bei­tra­gen möch­ten, sind herz­lich ein­ge­la­den“, so Schlimgen.

Träger eines DORV-​Zentrums kön­nen zum Beispiel eine Genossenschaft, ein Verein oder ein pri­va­ter Betreiber sein ­– immer in enger Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft. Eine Standortanalyse der DORV-​Experten ergab, dass in Gohr und Broich genug wirt­schaft­li­ches Potenzial vor­han­den ist – wenn die Dorfbewohner sich geschlos­sen hin­ter den Gemeinschaftsladen stel­len und bereit sind, dort einen grö­ße­ren Teil ihrer Einkäufe zu erledigen.

Hilfreich ist die Kombination mit wei­te­ren Angeboten wie etwa Bankdienstleistungen, einem Apothekenservice oder sozia­len Treffpunkten wie einem Mittagstisch für Senioren. Klems emp­fahl dar­über hin­aus einen Standort in Nähe der B 477, um von den dor­ti­gen Pendlern pro­fi­tie­ren zu können.

Schon seit vie­len Jahren wün­schen sich die Gohrer und Broicher eine bes­sere Lebensmittelversorgung vor Ort. Alle Versuche, dort einen her­kömm­li­chen Markt anzu­sie­deln, schei­ter­ten bis­her jedoch. Die Stadt hatte sich daher um ein alter­na­ti­ves Lösungsmodell bemüht. 

Anmeldungen für den Workshop nimmt der Fachbereich Bürger- und Ratsangelegenheiten unter 02133/257–571 oder per E‑Mail an manuela.grunewald@stadt-dormagen.de entgegen.

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